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Champions League: Bayern kassiert 60 Millionen – ohne ein Spiel zu bestreiten

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Von: Marius Epp

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Oliver Kahn freut sich, wenn die Kasse beim FC Bayern klingelt.
Oliver Kahn freut sich, wenn die Kasse beim FC Bayern klingelt. © IMAGO/Sebastian Widmann

Die Champions-League-Saison hat noch gar nicht begonnen, da darf sich der FC Bayern schon über eine beachtliche Geldspritze freuen.

München - Millionen kommen, Millionen gehen: Beim FC Bayern zirkuliert das Geld momentan in rauen Mengen. Der mittelschwere Umbruch in der Transferphase brachte eine Menge Bewegung auf dem Festgeldkonto mit sich. Die Transferperiode dauert noch bis Ende August, bisherige Bilanz nach prominenten Zu- und Abgängen: Minus 58,1 Millionen Euro.

Dass bei den Bayern sauber gewirtschaftet wird, zeigt ein Blick auf die Einnahmen für die Champions League: Die „verlorenen“ 60 Millionen sind nämlich auf diesem Wege schon wieder reingeholt.

Die Königsklasse erweist sich für die europäischen Top-Teams jedes Jahr als lukrative Einnahmequelle. Natürlich sind die Bayern auch in der kommenden Saison wieder dabei. Die Aufschlüsselung der Prämien ist nicht ganz unkompliziert.

FC Bayern gleicht Transfer-Minus mit CL-Einnahmen aus

Als Startgeld bekommt jeder der 32 teilnehmenden Klubs 15,64 Millionen Euro. Darüber hinaus werden Prämien abhängig vom jeweiligen Koeffizienten in der UEFA-Zehnjahreswertung verteilt - gut für den FC Bayern, denn: In der jener Rangliste liegt der deutsche Rekordmeister konstanten Leistungen sei Dank auf Platz zwei hinter Real Madrid.

Somit haben die Münchner weitere 35,25 Millionen Euro sicher, während RB Leipzig beispielsweise in der letzten Spielzeit nur rund acht Millionen aus diesem Pool bekam. Die dritte Einnahmequelle ist der sogenannte Marktpool. Als Deutscher Meister sind dem FC Bayern hier weitere zehn Millionen Euro garantiert. Insgesamt dürfen sich die Bayern also auf eine Finanzspritze von 60 Millionen Euro freuen, ohne ein einziges CL-Spiel gespielt zu haben.

Geldregen für den FC Bayern in der Champions League - bis zu 120 Millionen Euro möglich

Legt das Team von Julian Nagelsmann wie im Vorjahr eine perfekte Gruppenphase hin, würden die Einnahmen vor der K.o.-Runde auf knapp 80 Millionen Euro anwachsen, denn für jeden Sieg zahlt die UEFA weitere 2,8, für den Einzug ins Achtelfinale 9,6 Millionen Euro. Doch was wäre die maximal mögliche Ausbeute?

Rechnet man das Spiel mit den Prämien für die K.o.-Phase weiter, könnte der Geldbetrag bis auf insgesamt rund 120 Millionen Euro ansteigen, wenn die Münchner den Titel holen. Am sportlichen Ehrgeiz fehlt es beim Rekordmeister ohnehin nicht, der finanzielle Anreiz dürfte in Sachen Motivation sein Übriges tun. (epp)

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