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Bayern-Trainer Nagelsmann moderiert Matthäus-Kritik weg - und hat Hiobsbotschaft zu Goretzka

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Von: Patrick Mayer

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Trainer des FC Bayern: Julian Nagelsmann.
Trainer des FC Bayern: Julian Nagelsmann. © IMAGO / Philippe Ruiz

Red Bull Salzburg gegen den FC Bayern: In der Champions League steht ein österreich-bajuwarisches Duell an. Julian Nagelsmann und Thomas Müller sprechen in der PK darüber. Der Ticker zum Nachlesen.

13.57 Uhr: Das war es mit der Pressekonferenz des FC Bayern mit Trainer Julian Nagelsmann und Thomas Müller zum Champions-League-Spiel in Salzburg. Wir bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen noch einen schönen Dienstag!

13.55 Uhr: Nagelsmann über die Defensivschwächen der Bayern: „Nach wie vor sind wir die Mannschaft mit den meisten Balleroberungen in Europa. Wir hatten Aussetzer gegen Gladbach und gegen Bochum. Natürlich fallen da zwei Traumtore, die nicht jeden Samstag um 15.30 Uhr fallen. (...) Man kann es nicht pauschal sagen. Wir brauchen sicher viele Trainingseinheiten, um das abzustellen.“

13.51 Uhr: Nagelsmann über den seit Mitte Dezember verletzten Leon Goretzka: „Wie die letzten Wochen: An einem Tag ist es besser, am anderen Tag wieder schlechter. Ich bin mittlerweile an einem Status, wo ich nicht jeden Tag nachfrage, weil sonst der Druck durch den Trainer zu groß wird. Es kommt auf die Belastung drauf an, auf die Schmerzen, die er hat. Da frage ich nicht ständig bei ihm nach.“

13.48 Uhr: Nagelsmann auf Nachfrage zur Matthäus-Kritik an der Bayern-Defensive: „Unsere Aufgabe ist, dass solche Experten, die nichts mit dem Klub zu tun haben, nach drei Tagen wieder anderer Meinung sind. Unser Job ist es, dass sie keinen Grund zu solcher Kritik haben.“

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Bayern-Trainer moderiert Matthäus-Kritik weg

13.47 Uhr: Nagelsmann über die 30.000 Zuschauer in Salzburg: „Es wird eine positiv aggressive Stimmung gegen uns geben. Sie werden uns sicher nicht applaudieren, wenn wir dort ankommen. Sie hatten so ein Spiel noch nicht. Auch in letzter Zeit kein Spiel, in dem sie zusammenkommen konnten.“

13.44 Uhr: Nagelsmann über die deutliche Kritik von Lothar Matthäus an den Abwehrspielern Hernández und Upamecano: „Ich äußere mich grundsätzlich nie zu Experten-Meinungen. (...) Ich kann nicht anfangen, alle Experten-Meinungen zu bewerten, die man aus dem Ledersessel und ohne Druck tätig. Sonst werde ich nicht mehr fertig.“

13.42 Uhr: Nagelsmann über Kritik an seiner offensiven Spielidee: „Zur Grundordnung morgen sage ich natürlich nichts. Meine Herangehensweise werde ich nicht ändern. Es gibt Überlegungen bezüglich der Gegner. Das Lustige im Fußball ist, dass es solche Diskussionen im Fußball nur gibt, wenn man verliert. Gegen Leipziger hatten wir einen Innenverteidiger weniger auf dem Platz. Gegen Bochum haben wir einen Innenverteidiger mehr gebracht, wir hatten vier klassische Innenverteidiger. (...) Es kann sein, dass wir morgen wieder mit vier zentralen Verteidigern spielen. Es kann aber auch sein, mit drei. Es war gegen Bochum eine defensive Herangehensweise.“

13.38 Uhr: Das war es mit Thomas Müller. Beim Pressetalk ist jetzt Trainer Julian Nagelsmann an der Reihe.

13.38 Uhr: Müller nochmal über die Abwehrschwächen der Bayern: „Man muss in der Defensive das Gefühl vermitteln. Wir wollen das als Mannschaft gemeinsam verteidigen. Und das haben wir am Samstag vermissen lassen. Ich glaube, dass wir sehr, sehr gute Abwehrspieler haben. Nur mal so. Wir haben sehr viel Qualität. Natürlich wird beim Verteidiger das Fass aufgemacht, wenn wir Gegentore kassieren. Aber wir stehen zusammen.“

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Bayern-Star spricht über möglichen Abgang

13.35 Uhr: Müller über das Zusammenspiel mit Lewandowski: „Unter Hansi Flick hatten wir beide schon sehr, sehr gute Zahlen aufgelegt. Man sieht auf dem Spielfeld, dass wir uns gut verstehen und gut miteinander harmonieren.“

13.32 Uhr: Müller über einen möglichen Abgang aus München im Sommer: „Grundsätzlich will ich mich auf das Sportliche konzentrieren, auf den Mittwoch. Ich fühle mich beim FC Bayern sehr wohl, weiß, was ich hier habe. Ich habe noch Vertrag bis 2023. Dementsprechend ist nicht die Brisanz drin, die da vielleicht daraus gemacht wurde. Wenn man meine Performance auf dem Platz sieht, ist der Verein sicher auch glücklich. (...) Wie es da weitergeht, wird man in den nächsten Wochen oder Monaten sehen. Es gibt kein kritisches Momentum, alle gehen familiär damit um.“

13.30 Uhr: Müller über die Kritik von Uli Hoeneß, dass Reibung fehle: „Da geht es natürlich darum, dass es eine Beurteilung von außen ist. (...) Am Ende werden wir nach unseren Ergebnissen bewertet. Jetzt gegen Bochum war es ein katastrophales Ergebnis. Wir sind ja auch sehr selbstkritisch. Wenn du in Bochum zur Pause 1:4 hinten liegst, war das eine Katastrophe. Wir haben aber eine Reibung in der Mannschaft. Wir glauben, dass wenn es nicht kracht, dass es auf lange Strecke mehr Kräfte freisetzt.“

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Bayern-Star sehnt Englische Wochen herbei

13.28 Uhr: Müller über die intensive Phase in dieser Saison: „Jetzt beginnt der Startschuss für eine Phase, die für uns als Verein und für uns als Spieler extrem wichtig ist. (...) Wenn es in Richtung Finale geht, wird die Qualitätsdichte sehr hoch. Die willst gegen die Besten aus Europa spielen, die willst zu den Besten aus Europa gehören. (...) Wir warten auf den Moment, wann unsere gewohnten Englischen Wochen losgehen. Wir sind die letzten Wochen im Wartestand gewesen auf die heißen Wochen. Jetzt ist der Aufgalopp, um dieses Gefühl wieder zu spüren.“

13.25 Uhr: Müller über die Erwartungen an das Spiel in Salzburg: „Ich freue mich, dass wir eine Stimmung haben werden, die einem k.o.-Spiel in der Champions League gerecht wird. Ich weiß, dass es in der Region um München, und da gehören Salzburg und Österreich dazu, dass es dort viele Bayern-Fans gibt. (...) Ihr Spiel ist geprägt von Chaos, und darauf müssen wir uns einstellen. Es ist ein k.o.-Spiel, und so müssen wir agieren, da gibt es keine zwei Meinungen.“

13.22 Uhr: Müller über die Abwehrarbeit der Bayern: „Wir haben den Anspruuch, dass wir zweikampfstark sind, aber auch fußballerisch stark, auch in der Defensive. Dass wir nicht das ganze Spiel die Kopfbälle durch die Gegend schädeln, gehört nicht zu unserer Stärke. Im Vergleich zu Mannschaften wie Bochum. Auch in der Vorsaison war unsere Gegentorstatistik nicht gerade Nobelpreis-verdächtig. (...) Wenn es jetzt um die Mentalitätsfrage geht, mit Mentalität ist immer alles schnell und leicht erklärt. Es ist immer die Frage, wie stark will man für den Erfolg leiden. Und wie stark ist der Druck nach einem negativen Ergebnis. Da wollen wir ansteuern, dass wir nicht den Druck von außen brauchen.“

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Bayern-Star kritisiert Rasen in Bochum

13.19 Uhr: Müller über die Matthäus-Kritik an Hernández und Upamecano: „Grundsätzlich wird auch jeder Spieler einzeln bewertet. Beim Bochum-Spiel fallen mir nicht viele Spieler ein .... gut, der Lewy hat mit seinen zwei Toren seinen Job gemacht. Dem „Ulle“ (Ulreich) kann man auch keinen Vorwurf machen. Trotzdem war fast kein Spieler bei 100 Prozent. Da kann ich mich auch nicht ausnehmen . (...) Es ist jetzt nicht unbedingt ein Teppich in Bochum gelegen wie vielleicht in der Allianz Arena. (...) Trotzdem war es deutlich zu wenig für uns am Samstag. Wir müssen alle Umstände ausblenden und ehrlich zu uns sein, warum wir als Mannschaft nicht an unsere Leistung herangekommen sind.“

13.17 Uhr: Thomas Müller über die Bochum-Niederlage: „Es trifft zu, dass wenn wir verlieren, das Selbstverständnis einen kleinen Kratzer bekommt. Aber natürlich auch die Ehre gekitzelt wird. Um die Niederlage ein bisschen zu erklären: Wir hatten in den letzten Wochen durch die Erfolge eine Selbstverständlichkeit. Dann zeigen wir Menschlichkeit. Dann müssen wir feststellen, dass weniger als 100 Prozent in der Bundesliga nicht reichen. Darauf wurden wir auf das Deutlichste erinnert. (...) Wir müssen intern die Lehren aus Dingen ziehen, die sich bei solchen Niederlagen zeigen.“

13.15 Uhr: Los geht es mit dem Pressetalk der Bayern zum Salzburg-Spiel!

Update vom 15. Februar, 13.10 Uhr: Kriselt der FC Bayern nach dem 2:4 bei Aufsteiger Bochum? Oder gibt es eine umso offensivere Antwort in der Königsklasse in Salzburg? Gleich sprechen Julian Nagelsmann und Thomas Müller.

Update vom 15. Februar, 12.55 Uhr: Red Bull Salzburg lässt keine Gelegenheit aus, um zu betonen, dass das Achtelfinal-Heimspiel gegen den FC Bayern in der Champions League ein für ganz Österreich einmaliges Fußball-Spiel sei. Die Favoritenrolle liegt klar beim Bundesliga-Riesen aus Deutschland. Der diesen Part auch annimmt? Oder umso mehr vor dem Serienmeister aus der Alpenrepublik warnt?

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Bayern spielt vor 30.000 Zuschauern

Update vom 15. Februar, 12.15 Uhr: 30.000 Zuschauer werden am Mittwochabend beim Champions-League-Spiel der Bayern dabei sein. Das Stadion am Rande der Grenzstadt mit ihren rund 150.000 Einwohnern wird damit restlos ausverkauft sein. Auch für die Münchner ist das in der Corona-Pandemie ein mit Sicherheit ungewohnter Anblick. Und womöglich auch ein Thema, dass auf der Pressekonferenz heute Nachmittag angerissen wird.

Update vom 15. Februar, 11.55 Uhr: Welche Botschaft an Red Bull Salzburg hat heute Thomas Müller parat? Der Weltmeister aus dem tiefsten Oberbayern ist bekannt dafür, gegenüber den Gegnern die Stärke seines FC Bayern zu betonen, wenn es beim deutschen Rekordmeister* mal nicht so läuft. Meist garniert mit dem einen oder anderen witzigen Spruch. Ob es ein Zufall ist, dass ausgerechnet der 32-jährige Angreifer nach dem Bochum-Debakel der Münchner an die Mikrofone geschickt wird?

Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller: Folgt eine Reaktion der Bayern in Salzburg?

Erstmeldung vom 15. Februar: München - Uli Hoeneß hat den Druck auf seinen FC Bayern vor dem Champions-League-Spiel bei Red Bull Salzburg (Mittwoch, 21 Uhr, hier im Live-Ticker und bei DAZN im Livestream) nochmal ordentlich erhöht. Und das unmittelbar nach dem desaströsen 2:4 (1:4) der Münchner in der Bundesliga bei Aufsteiger VfL Bochum*.

 „Ich habe gehört, dass die Stimmung in der Mannschaft sehr gut ist - vielleicht zu gut, es gibt zu wenig Reibung“, sagte Hoeneß vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Bayern in der Champions League* bei ServusTV. Dies führe dazu, „dass man gegen vermeintlich schwächere Gegner nur 75 oder 50 Prozent spielt - und das reicht heute nicht mehr“, meinte der Ehrenpräsident des deutschen Bundesliga-Rekordmeisters* weiter. Er hoffe, erklärte der Weltmeister von 1974, dass seine Bayern „die Salzburger zu 100 Prozent ernst nehmen“.

RB Salzburg - FC Bayern: Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Thomas Müller im Live-Ticker

Jene Salzburger rund um DFB-Shootingstar Karim Adeyemi sind vor dem Match gegen den FC Bayern guter Dinge. Der 20-jährige Adeyemi, der in der bayerischen Landeshauptstadt geboren wurde und an der Säbener Straße in München* für den Nachwuchs spielte, hatte prompt eine Kampfansage parat.

„In unseren Augen nicht“, sagte der Stürmer bei Sky auf die Frage, ob der Bundesliga-Gigant* klarer Favorit sei: „Wir spielen, um zu gewinnen. Natürlich wollen wir das erste Spiel gewinnen, und dann schauen wir mal.“ Was die Bayern davon halten? Wie sie über die Ansage von Ehrenpräsident Hoeneß denken?

Im Video: Nach Bochum-Desaster - Oliver Kahn spricht Klartext beim FC Bayern

An diesem Dienstag sprechen Trainer Julian Nagelsmann und Weltmeister Thomas Müller auf der Pressekonferenz. Verfolgen Sie die PK ab 13.15 Uhr hier im Live-Ticker. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Die K.o.-Phase in der Champions League beginnt für den FC Bayern in Salzburg. Wie reagiert die Nagelsmann-Elf auf die Klatsche in Bochum? Der Live-Ticker.

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