Millionenregen in der Champions League

UEFA erhöht Prämien: So viel Kohle winkt den Bayern

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Auf große Erfolge und viele Moneten: FC-Bayern-Repräsentant Paul Breitner (l.) beim Shakehands mit Ludovic Giuly vom FC Barcelona vor der Champions-League-Trophäe.

München – Dem FC Bayern winkt dank der Champions League in dieser Saison wieder der eine oder andere große Zahltag. Insgesamt sind nach einer Aufstockung mehr als 50 Millionen Euro an Prämien möglich.

Die Champions League wird ab dieser Saison noch lukrativer für die Roten! Wie die UEFA bekannt gab, werden die Prämien für die Königsklasse auf insgesamt 1,257 Milliarden Euro angehoben – das macht einen satten Anstieg um 25,4 Prozent zur vergangenen Spielzeit. Diese immense Summe wird unter den 32 Teilnehmern ausgeschüttet. Auch der FC Bayern hat schon vor dem ersten Anpfiff zwölf Millionen Euro Antrittsgeld sicher. Jeder Dreier in der Gruppenphase spült nun weitere 1,5 Millionen Euro in die Klubkasse – ein Zuwachs von 50 Prozent. Unentschieden werden weiterhin mit 500.000 Euro vergütet.

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Die Qualifikation für das Achtelfinale bringt neuerdings 5,5 Millionen Euro – in der vergangenen Saison waren es "nur" 3,5 Millionen Euro. Die Prämie für die Viertelfinalisten steigt von 3,9 auf sechs Millionen Euro. Das Erreichen des Halbfinales honoriert die UEFA mit weiteren sieben Millionen Euro – bislang war der Sprung in die Runde der besten vier Teams 4,9 Millionen Euro wert gewesen.

Allein im Finale winken 15 Millionen Euro Siegprämie

Im Finale von Mailand fließt dann noch einmal richtig der Schotter! Der neue Champions-League-Sieger bekommt weitere 15 Millionen Euro überwiesen. Nach dem Triumph von Berlin im Juni hatte sich der FC Barcelona noch mit 10,5 Millionen Euro begnügen müssen. Diese Summe erhält nun schon das im Endspiel unterlegene Team. Damit steigt das Trostpflaster um vier Millionen Euro an.

Dem FC Bayern winken also beim 19. Start in der Königsklasse im Idealfall allein an Siegprämien 54,5 Millionen Euro. Hinzu kämen noch die TV-Gelder und die Einnahmen aus den Ticketverkäufen.

Weitaus weniger dürfte den FCB-Bossen an der Säbener Straße eine weitere Neuerung gefallen. Bei der Auslosung am Donnerstag (ab 17:15 Uhr im Liveticker) werden die Gruppenköpfe erstmals nicht nach dem UEFA-Klub-Ranking gebildet. Stattdessen tummeln sich neben dem Titelverteidiger die Meister der stärksten sieben Landesverbände in Topf eins. Damit könnten die Roten schon in der Gruppenphase auf Real Madrid, Atletico Madrid, den FC Porto, den FC Arsenal oder Manchester City treffen. Aber wer sich den Henkelpott in die Vitrine stellen will, muss ja sowieso jeden Gegner aus dem Weg räumen.

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