Zum Rücktritt von Müller-Wohlfahrt

Daum: "Mit Hoeneß wäre das nicht passiert"

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Christoph Daum.

München - Trainer Christoph Daum hat in der Sendung "Sky90 - Die KIA-Fußballdebatte" den Rücktritt des FCB-Arztes Müller-Wohlfahrt kommentiert.

Christoph Daum hat eine klare Meinung zum Rücktritt von Bayerns Teamarzt: „Der Zeitpunkt, den er gewählt hat, hat unheimlichen Druck auf Pep Guardiola ausgelöst. Es gehen Spekulationen los, es wird von einem Machtkampf gesprochen. Diese Spekulationen tun dem Verein nicht gut, weil es von den eigentlichen Aufgaben ablenkt. Daher ist dieser Zeitpunkt sehr unglücklich gewählt.“

Er glaubt, dass dies mit Uli Hoeneß nicht passiert wäre. „Der wäre dazwischen gegangen und hätte allen klar gemacht, dass es nicht um den Jahrmarkt persönlicher Eitelkeiten geht, sondern um den Verein. Diese Figur scheint zu fehlen. Er hat immer Strömungen frühzeitig erkannt und darauf reagiert. Entweder hat er geschlichtet oder ein Machtwort gesprochen.“

Zum Verhältnis zwischen Arzt und Trainer sagte Daum in der Sky-Sendung: "Als Trainer möchte man doch, dass die Spieler so schnell wie möglich zurück ins Team kommen. Daher sollte der Teamarzt ein gewisses Risiko gehen und Maßnahmen ergreifen, damit der Spieler wieder zur Verfügung steht. Auch wenn die Gesundheit des Spielers natürlich über allem steht.“

SID

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