Siegtorschütze gegen Venezuela

Pizarro über sein Tor: "Das war sehr bewegend"

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Claudio Pizarro nach seinem Treffer gegen Venezuela.

Valparaiso - Claudio Pizarro hat mit seinem Tor gegen Venezuela ganz Peru in einen Freudentaumel versetzt. Der 36-Jährige zeigt sich bescheiden.

Welchen Einfluss Claudio Pizarro noch immer auf die peruanischen Fußball-Nationalmannschaft hat, zeigte eine kleine Geste. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Schalke-Stürmer Jefferson Farfán sollte eigentlich Carlos Lobaton das Team als Kapitän gegen Venezuela aufs Feld führen. „Aber in der Kabine hat er mir die Binde übergeben“, sagte Pizarro.

Peru besiegte die Venezolaner anschließend mit 1:0 und hat weiter alle Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale bei der Copa América. Bedanken kann sich die Mannschaft beim alten Mann mit der Binde. Pizarro erzielte den entscheidenden Treffer.

„Das war sehr bewegend. Es ist immer schön, ein Tor zu schießen. Aber dieses Tor war sehr wichtig, denn jetzt haben wir ein Endspiel“, sagte der Oldie des FC Bayern München.

36 Jahre ist der Vollblutstürmer mittlerweile alt, Anfang Oktober feiert er seinen 37. Geburtstag. Ob er dann noch bei den Bayern spielt, ist offen. Sein Vertrag läuft am 30. Juni aus. Pizarro würde gerne in München bleiben, der Rekordmeister hat sich noch nicht eindeutig zu seiner Zukunft geäußert. Die Folgen des Alterns bleiben auch Pizarro nicht verborgen. „Richtig gut geht es mir nicht“, sagte er nach der Partie. „Das Spiel war sehr anstrengend.“

dpa

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