Kommentar von tz-Redakteur Jonas Austermann

Corona-Krise im Sport: Zur Kasse bitte, liebe Profis!

Die Corona-Krise betrifft natürlich die Sportwelt - aber vor allem die Leute, die dabei nicht im Scheinwerferlicht stehen. Daher: Zur Kasse bitte, liebe Bundesliga-Profis!

München - Turn-Superstar Simone Biles, die NBA-Spieler Rudy Gobert und Giannis Antetokounmpo: Diese drei Namen stehen stellvertretend für viele US-Sportler, die umgehend auf die Corona-Krise reagiert haben. Die einen leisten großzügige Spenden (bis zu 500 000 Dollar), andere übernehmen die Gehälter der Klubmitarbeiter.

Kommentar zur Corona-Krise im Sport: Zur Kasse bitte, liebe Profis!

Jetzt sind auch die deutschen Top-Sportler gefordert! Die höchsten Gehälter und die größte Aufmerksamkeit gibt’s im Fußball. Also gilt: Zur Kasse bitte, liebe Bundesliga-Profis! 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat bereits die Solidarität der Stars eingefordert. Viele Fußballer spenden bereits Teile ihres Gehalts oder unterhalten eigene Stiftungen. Sie wissen, dass es viele Mitmenschen deutlich schwerer haben als sie. 

Söders Worte sind keinesfalls „populistische Sch***ausdrücke“, wie Kölns Geschäftsführer Horst Heldt gestern polternd erklärte. Ganz im Gegenteil: Jedem Fußballer sollte jetzt daran gelegen sein, den Menschen zu helfen, die ihm sonst den Alltag erleichtern.

Kommentar: Joans Austermann

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