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Corona-Hammer für FC Bayern: Bundesliga-Gigant bekommt knallharte Zuschauer-Auflagen

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Von: Patrick Mayer

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Bald wieder nicht mehr voll: die Südkurve des FC Bayern München.
Bald wieder nicht mehr voll: die Südkurve des FC Bayern München. © IMAGO / Michael Weber

Die vierte Corona-Welle macht auch vor der Bundesliga nicht halt. Die Landesregierung von Markus Söder schränkt die Zuschauer-Kapazität des FC Bayern und der anderen bayerischen Profi-Klubs erheblich ein.

München - In Deutschland herrscht vielerorts wegen der vierten Welle der Coronavirus-Pandemie große Aufregung. Die Bund-Länder-Runde hat strenge Regeln für Ungeimpfte erlassen. Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte werden reihenweise abgesagt. Clubs und Bars stellen eiligst auf die 2Gplus-Regel um, damit sie ihre Locations geöffnet halten können.

FC Bayern München: Freistaat Bayern beschränkt die Zuschauer-Kapazität

Und freilich auch vor dem Profisport machen die explodierenden Corona-Infektionszahlen nicht halt. Es sei beispielhaft auf die Impfdebatte um Joshua Kimmich vom FC Bayern verwiesen. An diesem Freitag nun kamen die Chefs der großen deutschen Sport-Ligen (Fußball, Handball, Basketball und Eishockey) zu einem kurzerhand einberufenen Krisentreffen zusammen. Klar ist: Wegen der sich zuspitzenden Situation werden neue Einschränkungen kommen.

Die erste gab es bereits an diesem 19. November. Wieder einmal betrifft es die Zuschauer-Frage in der Corona-Krise. So gab Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekannt, dass Bayern München ab nächster Woche nur noch vor „maximal 25 Prozent“ der möglichen Auslastung spielen darf. Bei den Partien bis zum 15. Dezember, darunter das Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona, dürfen dann höchstens knapp 19.000 Zuschauer ins Stadion.

FC Bayern München: Hohe Umsatzeinbußen durch die Coronavirus-Pandemie

Söder machte indes Druck auf ungeimpfte Sportler. Um die Krise zu bewältigen, helfe nur impfen, impfen, impfen. Das gelte auch für Fußballer, erklärte der 54-jährige Franke in der Bayerischen Staatskanzlei in München. Das wäre „ein Riesensignal“, sagte Söder - wohl auch in Richtung Kimmich.

Die Auswirkungen für dessen Arbeitgeber sind schließlich immens. So hatte der deutsche Bundesliga-Rekordmeister in der Zeit der Corona-Pandemie zwischen Frühjahr 2020 und Sommer 2021 laut FCB-Präsident Herbert Hainer Umsatzeinbußen von rund 150 Millionen Euro verzeichnet.

Im Video: Kimmich in Corona-Falle - Nagelsmann benennt „die Gefahr“

Beim bayerischen Derby zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern in der Bundesliga dürfen am 19. November noch bis zu 30.660 Zuschauer dabei sein. Und der FCA sein Stadion damit vollends auslasten. Doch ab kommender Woche ist das vorerst wieder nicht der Fall. Und wer weiß, für wie lange. (pm)

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