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Ronaldo? Bayerns Salihamidzic erteilt Knallhart-Absage - andere Spieler „im besten Fußballer-Alter“

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Von: Patrick Mayer

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Sportvorstand des FC Bayern: Hasan Salihamidzic.
Sportvorstand des FC Bayern: Hasan Salihamidzic. © IMAGO / Michael Weber

Hasan Salihamidzic hakt das Thema Cristiano Ronaldo aus Sicht des FC Bayern endgültig ab. Die Aussagen des Münchner Sportvorstands haben es in sich.

München/Manchester - Hasan Salihamidzic hat einer möglichen Verpflichtung von Weltstar Cristiano Ronaldo durch den FC Bayern endgültig einen Riegel vorgeschoben.

Cristiano Ronaldo zum FC Bayern? Hasan Salihamidzic lehnt das deutlich ab

„Manchmal muss man auch Sachen ablehnen oder nicht machen, weil wir eben gestandene Spieler haben, die im besten Fußball-Alter sind“, erklärte der Sportvorstand der Münchner im Podcast „Phrasenmäher“: „Wir haben auch Talente, denen wir Spielzeit geben wollen und daher haben wir uns alle abgestimmt, dass wir unseren Plan durchziehen. Das kam somit für uns nicht infrage, auch weil wir von unserem Budget her nicht die Möglichkeiten haben.“

Budget und Alter des Spielers waren demnach laut dem 45-jährigen Bosnier nicht die einzigen Gründe für einen Entschluss gegen einen Transfer des mittlerweile 37-jährigen Portugiesen.

Im Video: Manchester United - Cristiano Ronaldo äußert Unverständnis für seine Situation

„Wenn man jetzt sieht, wie unsere Offensive – auch ohne Robert Lewandowski – besetzt ist, ist es sowohl aus sportlicher als auch finanzieller Sicht einfach schwierig, so etwas für uns umzusetzen. Wir haben acht Spieler für die vier Positionen“, erklärte der frühere Mittelfeldakteur und heutige Funktionär des deutschen Bundesliga-Rekordmeisters in dem Podcast der Bild weiter zur möglichen Personalie „CR7“. Zuvor hatte bereits der nationale Konkurrent Borussia Dortmund einer Verpflichtung des fünfmaligen Champions-League-Siegers Ronaldo eine Absage erteilt.

Cristiano Ronaldo nach Dortmund? BVB-Chef Hans-Joachim Watzke sieht keine Möglichkeiten

 „Ich liebe diesen Spieler, das ist sicherlich eine charmante Idee Cristiano Ronaldo im Signal Iduna Park spielen zu sehen“, hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Rahmen einer Pressekonferenz der Westfalen erklärt. Aber: Es gebe „überhaupt keinen Kontakt zwischen den Beteiligten. Von daher sollte man aufhören, darüber zu sprechen“, erzählte er weiter. Unter anderem der US-Sender CBS Sports hatte berichtet, dass Ronaldos Berater Jorge Mendes dem BVB den Superstürmer angeboten habe. Und die Bild schrieb, dass sich der Europameister von 2016 einen Wechsel nach Dortmund vorstellen könne.

Manchmal muss man auch Sachen ablehnen oder nicht machen, weil wir eben gestandene Spieler haben, die im besten Fußball-Alter sind.

FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic

Doch wie für die Säbener Straße in München, wo der Sitz der Bayern ist, gilt auch für den Rheinlanddamm in Dortmund, der Geschäftsstelle der Borussia, dass sich die Klubs das Gehalt von „CR7“ jeweils nicht leisten könnten. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll der portugiesische Angreifer bei Manchester United 29 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen.

Cristiano Ronaldo: Weltstar will Manchester United wieder verlassen

Mittlerweile gilt es als offenes Geheimnis, dass Ronaldo die „Red Devils“, mit denen er 2007, 2008 und 2009 dreimal hintereinander die englische Meisterschaft gewonnen hatte, lieber heute als morgen verlassen würde. Nach München führt seine Spur zumindest nicht, während mit Joshua Zirkzee einer der genannten talentierten Stürmer den FC Bayern noch vor Ende der Transferfrist am 31. August verlassen dürfte. (pm)

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