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Ronaldo-Transfer zum FC Bayern vom Tisch: Kahn-Aussage zerschmettert alle Hoffnungen

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Von: Alexander Kaindl

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Cristiano Ronaldo wurde zuletzt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Oliver Kahn erteilte dem Wechsel nun aber eine Absage.

München - No-naldo! Der FC Bayern München wird Superstar Cristiano Ronaldo nicht verpflichten. Zumindest, wenn man den Worten von Oliver Kahn Glauben schenkt. Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Meisters sagte dem kicker: „So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen.“

Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro
Geboren: 5. Februar 1985 in Funchal (Portugal)
Bisherige Profistationen: Sporting Lissabon, Manchester United, Real Madrid, Juventus Turin
Aktuelles Team: Manchester United
Länderspiele für Portugal: 189 (117 Tore)

Ronaldo-Transfer zum FC Bayern vom Tisch: Kahn-Aussage zerschmettert alle Hoffnungen

Seit die CR7-Gerüchte zum ersten Mal in München aufploppten, haben etliche Fußball-Experten immer wieder genau vor dieser Gefahr gewarnt: Alter, Gehalt, Veränderung der Hierarchie im Bayern-Gefüge, mögliches Diven-Verhalten. All das könnte einer Mannschaft, die aktuell ohnehin einen kleinen Umbruch erlebt, nicht gut bekommen.

Andere wiederum, allen voran natürlich viele Fans, wären von einer Verpflichtung begeistert gewesen. Lothar Matthäus hatte einen Transfer sogar als „sexy“ bezeichnet. Schließlich ist Cristiano Ronaldo neben Lionel Messi der große Fußball-Star unserer Zeit, besitzt nach wie vor eine hohe Qualität und würde mit seinen Trikotverkäufen mit Sicherheit eine hohe Summe einspielen.

Oliver Kahn schließt einen Wechsel von Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München aus.
Oliver Kahn schließt einen Wechsel von Cristiano Ronaldo zum FC Bayern München aus. © PA Images / Imago

Cristiano Ronaldo wechselt nicht zum FC Bayern München: Zukunft unklar

Die Zukunft des 37 Jahre alten Portugiesen ist währenddessen weiter unklar. Der Stürmer wolle seinen derzeitigen Verein Manchester United nur ein Jahr nach seiner Rückkehr wieder verlassen und unbedingt noch einmal in der Champions League spielen, wie zuletzt mehrere Medien übereinstimmend berichtet hatten.

Die Red Devils waren in der abgelaufenen Premier-League-Saison nur Sechster geworden und hatten sich dementsprechend nur für die Europa League qualifiziert. CR7 hatte in 30 Ligaspielen 18 Tore erzielt und war damit der beste Schütze seiner Mannschaft.

Hasan Salihamidzic hatte zuletzt ebenfalls schon „Nein“ zu Ronaldo gesagt

Für die ersten Trainingseinheiten der neuen Saison in Manchester hatte sich der prominenteste Spieler des englischen Rekordmeisters allerdings entschuldigen lassen. „Aus familiären Gründen“, wie United mitgeteilt hatte.

Zuletzt war bereits Sportvorstand Hasan Salihamidzic auf einen Ronaldo-Wechsel nach München angesprochen worden. Brazzo antwortete mit einem klaren „Nein“. Der Angreifer hätte beim FC Bayern den abwanderungswilligen Robert Lewandowski ersetzen können. Ob der Pole noch im Juli oder August zum FC Barcelona wechselt, ist weiterhin unklar. Spekuliert wird aktuell auch über einen Wechsel von Matthijs de Ligt, der dem FC Bayern angeblich schon eine Zusage gegeben haben soll. (akl/dpa)

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