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US-Rapper spielt eine Rolle: Darum gehen die Bayern-Bosse so offensiv mit Boateng-Abschied um

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Von: Manuel Bonke

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Zuletzt nicht immer einer Meinung: Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge (r.) steht einem Wechsel von Jerome Boateng offen gegenüber.
Zuletzt nicht immer einer Meinung: Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge (r.) steht einem Wechsel von Jerome Boateng offen gegenüber. © dpa / Andreas Gebert

Jerome Boateng hat sich beim FC Bayern längst zu einer der Säulen im Team gemausert. Dennoch wären die Bosse wohl nicht allzu traurig, sollte der Nationalspieler den Verein verlassen.

Update vom 9. August 2018: Transfer von Jerome Boateng zu PSG wird konkreter

Wechselt Jerome Boateng zu Paris Saint-Germain? Einem Medienbericht zufolge beginnen am Donnerstag die Transfer-Verhandlungen zwischen dem Verteidiger des FC Bayern München und dem französischen Topklub. Auch eine angebliche Ablösesumme ist bereits durchgesickert.

Darum gehen die Bayern-Bosse so offensiv mit Boateng-Abschied um

München - Jerome Boateng stand am Donnerstag zusammen mit seinen FCB-Kollegen auf dem Trainingsplatz, doch der Abschied des Innenverteidigers scheint nur eine Frage der Zeit. In französischen Medien heißt es bereits, dass sich Boateng mit Paris einig sei.

Nach tz-Informationen gibt es noch keine Einigung zwischen Paris und dem Abwehrspieler. Demnach gab es jüngst auch kein Treffen der Boateng-Seite mit PSG-Sportdirektor Antero Henrique, um den Wechsel von Spieler- und PSG-Seite her perfekt zu machen. Letztendlich muss bei einem möglichen Transfer ja auch der deutsche Rekordmeister mitspielen. Die Münchner wären von einem Boateng-Abschied prinzipiell recht angetan - wenn die Ablöse um die 50 Millionen Euro beträgt.

Am Donnerstagabend wurde außerdem noch ein Gerücht aus England in die Welt gestreut. Angeblich soll auch Manchester United mit einem irren Tauschgeschäft an Boateng interessiert sein

Lesen Sie auch: Von wegen Pavard: Diese FCB-Talente könnten den Boateng-Abgang auffangen

Video: Auch Manchester United an Boateng interessiert

Rummenigge spricht offen über Boatengs Wechselwunsch

Bester Beweis: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge geht ungewohnt offensiv mit einem Wechsel des 29-Jährigen um und bestätigte zuletzt: „Jerome ist nach der Saison auch in Form seines Beraters zu uns gekommen und hat uns mitgeteilt, dass er zum Ende seiner Karriere etwas anderes machen will.“

Aber warum soll Boateng gehen? Die tz erfuhr: Schon nach Ende der Saison 2016/2017 hätten die Münchner den Defensiv-Mann bei einer lukrativen Offerte ziehen lassen. Während der damaligen Spielzeit kühlte das Verhältnis zwischen Boateng und Rummenigge ab. Höhepunkt war der verbale Schlagabtausch der beiden nach der Champions-League-Pleite der Bayern in Rostow. Den nächsten Zoff gab es während der WM in Russland, als Rummenigge den Spieler zum ersten Mal offensiv ins Schaufenster stellte. Boateng wirkte angefressen: „Ich weiß nicht, wozu die Aussagen getätigt wurden.“

Boatengs Zusammenarbeit mit Jay-Z ärgert die Bosse

Und vor dem Abflug in die USA betonte der Bayern-Boss auffällig explizit, dass Boateng ja zwei Berater habe. Hintergrund: Der Noch-Bayern-Star wird in Sachen Vermarktung von US-Rap-Megastar Jay-Z beraten. Die Kooperation soll ihm helfen, auf der Welt noch bekannter zu werden.

In der Führungsetage sieht man es kritisch, dass Boateng seinen Kopf in viele Dinge abseits des Fußball-Geschäfts steckt. Darum konnte sich Rummenigge den Seitenhieb nicht verkneifen.

In unserer Übersicht halten wir Sie über die wichtigsten Transfergerüchte rund um den FC Bayern auf dem Laufenden.

Manuel Bonke

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