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Profi-Traum vorerst geplatzt

Darum ließ Bayern Weihrauch nicht zu Babbel

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Patrick Weihrauch kickt das vierte Jahr in der Regionalliga. Wie lange noch ist aber offen.

München – Viermal hat Patrick Weihrauch beim 7:2-Sieg gegen den TSV Rain/Lech getroffen. Dass der 21-Jährige Talent hat, wissen die Bayern schon lange. Bei Pep bekommt er trotzdem keine Chance. Ziehen lassen wollte der deutsche Rekordmeister den Angreifer aber auch nicht.

Der Knoten bei Patrick Weihrauch ist geplatzt. Gleich viermal durfte er im Spiel gegen den Meister der Bayernliga Süd, den TSV Rain/Lech, jubeln. „Es ist natürlich ein Riesengefühl, vier Tore zu schießen“, sagte der Angreifer der Süddeutschen Zeitung. In den Spielen zuvor gegen Illertissen und im Derby gegen die „kleinen Löwen“ war der 21-Jährige noch leer ausgegangen.

Von der U15 bis zur U19 durchlief Weihrauch, der aus der U17 des Lokalrivalen TSV 1860 München in die Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters wechselte, alle Juniorennationalmannschaften des DFB. Noch für die U19 spielberechtigt, absolvierte der Stürmer in der Saison 2012/13 unter Mehmet Scholl 33 Spiele für die zweite Mannschaft des FC Bayern München und erzielte dabei zehn Tore. Weihrauch schien damals auf dem Sprung zu den Profis zu sein.

Doch der gelang ihm bis dato nicht. „Als Fußballer will man auch mal raus aus der Regionalliga, irgendwann den nächsten Schritt machen“ sagt Weihrauch. Ob er, der mittlerweile im vierten Jahr in der Reserve des deutschen Branchenprimus kickt, das beim FC Bayern noch tun kann, scheint fraglich. Zuletzt nahm Pep drei andere Spieler aus der Amateurmannschaft mit nach China, unter anderem wurde Weihrauch der erst 17-jährige Fabian Benko vorgezogen. Im vergangenen Winter trainierte er beim SV Sandhausen mit, aber ein Wechsel zum Zweitligisten kam nicht zustande.

Ein Angebot vom Schweizer Erstligisten FC Luzern lag Weihrauch ebenfalls vor. Dort ist seit einem Jahr Ex-Bayernprofi Markus Babbel Cheftrainer. Sein aktueller Arbeitgeber schob einem Wechsel des Angreifers aber einen Riegel vor. „Der FC Bayern wollte mich behalten, für den Aufstieg“, sagt Weihrauch.

Wie lange sie ihn beim FC Bayern noch behalten können, steht in den Sternen. Weihrauchs Vertrag läuft am Ende dieser Saison aus. So lange er aber beim FC Bayern München II spielt, wird der Angreifer sicher Vollgas geben. Der vielzitierte Knoten ist ja bei ihm am Wochenende geplatzt.

Stefan Huber

Quelle: fussball-vorort.de

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