Angestrebte Abspaltung von Spanien

Pep begrüßt Votum Kataloniens: "Gibt keinen Weg zurück"

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Pep Guardiola unterstützt die katalanischen Unabhängigkeitsbewegung.

München/Barcelona - Nach dem Sieg bei der Regionalwahl wollen die Separatisten die Eigenständigkeit Kataloniens vorantreiben. Für den FC Barcelona eine Gefahr. Pep Guardiola begrüßt das Wahlergebnis.

Rauswurf aus der Liga, mangelnde Attraktivität für Superstars und das Verschwinden des Clasico als meistbeachtetes Fußballspiel der Welt: Die sich abzeichnende Unabhängigkeit Kataloniens könnte für den FC Barcelona schwerwiegende Folgen haben. 

Die Liga hat für den Fall der Unabhängigkeit den Rauswurf des amtierenden Meisters angekündigt. Dies könnte eine Kettenreaktion auslösen. Eine rein katalanische Liga wäre sportlich wenig reizvoll - vor allem für die absoluten Top-Stars, für die Barca momentan eine der besten Adressen ist.

Der Klub vertraut derzeit darauf, dass die Liga sich nicht selbst des neben Real Madrid wichtigsten Aushängeschilds berauben will. Doch für den Fall der Fälle soll der Klub bereits den „Umzug“ in die französische Ligue 1 erwägen.

Bayerns Trainer Pep Guardiola, selbst 22 Jahre Spieler und Trainer bei Barcalona, sagte am Montag: "Ich denke, es ist das geringste Problem für die Leute, ob der FC Barcelona in der spanischen Liga spielt oder nicht. Die Leute gehen wählen für ein besseres Leben, bessere Wirtschaft, das ist das Wichtigste. Es wäre nicht gut für Barcelona, aber auch nicht für die spanische Liga, aber wir müssen jetzt erst mal sehen, was der nächste Schritt ist.“

Guardiola ist ein klarer Befürworter der Abspaltung, stand sogar symbolisch auf die Kandidatenliste der Allianz Junts pel Si (Gemeinsam fürs Ja), welche sich für die Unabhängigkeit Kataloniens einsetzt. "Früher oder später" werde sie kommen, sagte Guardiola. Das sei besser für Katalonien und auch für Spanien: „Es gibt keinen Weg zurück.“ 

SID

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