Drei Projekte für den Sportvorstand

Das sind Sammers Baustellen beim FC Bayern

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Matthias Sammer bleibt bis 2018 Sportvorstand des FC Bayern.

München - Sportvorstand Matthias Sammer hat seinen Vertrag beim FC Bayern verlängert. Die tz beleuchtet seine wichtigsten Baustellen in den kommenden Jahren:

Wochenlang war es ein offenes Geheimnis, seit Mittwoch ist es endlich auch offiziell: Matthias Sammer bleibt dem FC Bayern erhalten. Doch mit seiner Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2018 hat der Sportvorstand des Rekordmeisters in den kommenden drei Jahren nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch jede Menge Arbeit vor sich. Die tz beleuchtet Sammers wichtigste Baustellen:

Toptransfers: Als Vorstand hat Sammer bei allen wichtigen Entscheidungen ein Mitspracherecht. Vor allem bei Transfers hat seine Stimme Gewicht, auch wenn der FC Bayern im Sommer Michael Reschke als Technischen Direktor verpflichtete. Er soll den Sportvorstand bei Transfers zwar unterstützen, doch gerade bei den großen Deals ist Sammers Stahlkraft gefragt. Die kann er gleich zeitnah nach seiner Vertragsverlängerung unter Beweis stellen. Das Tauziehen um BVB-Star Marco Reus ist schließlich in vollem Gange. Schafft der 47-Jährige das, was seinem Vorgänger Christian Nerlinger nicht gelang?

Generationenwechsel: Sammers Vertrag läuft bis 2018. In den kommenden Jahren wird es vor allem auf ihn ankommen, wenn es darum geht, die Qualität des Kaders hochzuhalten. Denn viele Helden des Triple-Triumphs sind bei Ablauf ihrer Verträge schon weit über 30. 2016 läuft das Papier von Bastian Schweinsteiger aus, der dann 31 Jahre alt ist. Ein Jahr später enden die Kontrakte des dann 33-jährigen Arjen Robben und des 34-jährigen Franck Ribéry. 2018 läuft Philipp Lahms Vertrag aus, auch der Kapitän ist dann 34. Der Sportvorstand muss das Team um Manuel Neuer, Jerome Boateng und Thomas Müller sinnvoll verstärken, um auch in Zukunft Titel zu garantieren.

Nachwuchsleistungszentrum: 2017 soll das geplante NLZ des FC Bayern an der Ingolstädter Straße fertiggestellt sein. „Das Junior Team ist etwas zu kurz gekommen in den letzten zwei Jahren, auch von meiner Seite aus“, gibt Sammer zu. Er will sich zukünftig mehr um den Nachwuchs kümmern. Nur das Zentrum bauen und dann die Jugend im Stich lassen? Nicht mit Sammer. „Wenn Sie das Baby alleine lassen, wird es auf Dauer auch ein Problem haben“, erklärte der Sportvorstand zuletzt der tz.

sw

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