Österreicher machte FCB-Plan öffentlich

Weitere Details aus irrem Alaba-Plan durchgesickert - nun herrscht Klarheit über nächstes Transferfenster

David Alaba und der FC Bayern gehen wohl bald getrennte Wege. Der Österreicher legt jetzt nochmal gegen den Verein nach. Er verrät, warum er nicht verlängert hat.

  • Wegen David Alaba gibt es beim FC Bayern mächtig Zoff.
  • Der Verein zog sein Angebot zurück - und Alaba schoss mit schweren Vorwürfen zurück.
  • Jetzt enthüllt der Österreicher einen FCB-Plan - verlängerte er deswegen nicht?
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Update vom 6. November, 17.45 Uhr: Anfang der Woche hatte David Alaba gegenüber Sky offengelegt, dass ihm der FC Bayern einen Wechsel zu Manchester City angeboten hatte (siehe Erstmeldung). „Nach dem zweiten oder dritten Gespräch habe ich den Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte. Wo ich dann sage: Das ist dann irgendwo ein Schlag ins Gesicht“, meinte der Österreicher. Wie Sky Sports News UK berichtet, soll das Interesse aus England am Österreicher durchaus noch bestehen. Für die nächste Transferperiode soll Alaba bereits einen Entschluss gefasst haben.

FC Bayern: Alaba legt Tausch-Plan der Bayern offen - Österreicher fasst Entschluss für nächstes Transferfenster

Eine „dem Spieler nahe stehende Quelle“ soll Sky Sports News UK berichtet haben, dass Alaba „zu diesem Zeitpunkt keine anderen Vereine in Betracht zieht“ und sich„hundertprozentig auf den FC Bayern konzentriert“. Der 28-Jährige will seinen Vertrag beim FC Bayern demnach erfüllen und wird bis zum Ende der Saison bleiben. Laut Sky Sports News UK war Manchester City wohl an einem Wechsel im Winter interessiert und wurde nun enttäuscht.

Dem Bericht zufolge soll es beim von Alaba erwähnten Tauschgeschäft im Sommer um Leroy Sané gegangen sein, nun will City Alaba weithin nach England locken. Der Österreicher steht auch im Sommer bei den Citizens mit Ex-Bayern-Trainer Guardiola hoch im Kurs, auch der englische Meister FC Liverpool soll interessiert sein. Außerdem sollen die Topklubs Inter Mailand, Real Madrid, Paris Saint-Germain und Juventus eine Verpflichtung des ablösefreien Verteidigers in Erwägung ziehen.

FC Bayern bot David Alaba wohl Transfer an - „Das war ein Schlag ins Gesicht“

Erstmeldung vom 3. November:
München - Nach 13 Jahren ist eine erfolgreiche Ehe wohl bald zu Ende: David Alaba und der FC Bayern finden offenbar nicht mehr zueinander. Im Gegenteil: Sie tragen die Schlammschlacht öffentlich aus. FCB-Präsident Herbert Hainer ließ beim BR die Bombe platzen - der Verein habe sein Vertragsangebot zurückgezogen. Nachdem Alaba der FCB-Führung auf der Pressekonferenz bereits schwere Vorwürfe machte, legte er jetzt nochmal nach.

Gegenüber Sky verriet Alaba ein Detail aus den Verhandlungen - offenbar bot der FC Bayern ihm einen Wechsel zu Manchester City an. „Nach dem zweiten oder dritten Gespräch habe ich den Anruf bekommen und wurde gefragt, ob ich mir einen Tausch vorstellen könnte. Wo ich dann sage: Das ist dann irgendwo ein Schlag ins Gesicht“, sagte der Österreicher.

FC Bayern: Sollte Alaba Teil des Sané-Deals werden? „Da habe ich mit Gedanken gemacht“

Die Münchner wollten zu dem Zeitpunkt unbedingt Leroy Sané verpflichten. Alaba wäre womöglich Teil eines Tauschdeals geworden. Alaba sagte ab - und Sané kam trotzdem. Der 28-Jährige beklagt fehlende Wertschätzung. „Ich habe schon öfters beim FC Bayern verlängert und man hat eigentlich schon früher miteinander begonnen zu sprechen über eine Vertragsverlängerung. Das war jetzt nicht der Fall. Es war relativ spät, da habe ich mir schon Gedanken gemacht“, erzählt er. „Dann kamen sie mit dem ersten Angebot, wo ich mir wieder Gedanken gemacht habe, wo der Respekt und die Anerkennung ist.“

FC Bayern: David Alaba wendet sich direkt an die Fans

Die Worte des Verteidigers machen den Bayern-Fans wenig Hoffnung auf einen Verbleib. Es werden bereits Alaba-Nachfolger gehandelt. Er wandte sich sogar direkt an die Fans und beteuerte: „Ich kann jedem einzelnen Fan versichern, dass die Summen, die in den Raum gestellt werden, nicht der Wahrheit entsprechen“.

Des Weiteren sei er „enttäuscht und verletzt“ darüber, dass die kursierenden Zahlen vom Verein nicht dementiert wurden. „Das habe ich nie gefordert“, sagte er. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist, dass sich Alaba einen neuen Arbeitgeber für die neue Saison sucht. Präsident Hainer betont aber auch, dass die Tür noch nicht zu ist. „Wenn David mit uns reden will, sind wir immer bereit dazu. Das ist überhaupt keine Frage.“ (epp)

Rubriklistenbild: © dpa / Marius Becker

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