Transfer-Poker immer intensiver

FC Bayern: Ärger beim Thema Gehalt? Real-Madrid-Stars sollen gegen Alaba-Transfer rebellieren

Die Zukunft von David Alaba ist noch immer nicht geklärt. Real Madrid soll das größte Interesse am Abwehr-Star des FC Bayern haben. Doch Pini Zahavi könnte sich auch hier verzocken.

  • Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern läuft im kommenden Sommer aus.
  • Angeblich hat Real Madrid großes Interesse am 28-jährigen Abwehr-Star.
  • Berater Pini Zahavi fordert für seinen Schützling angeblich ein ähnliches Gehalt wie das von Sergio Ramos.
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Update vom 8. Januar, 16.56 Uhr: David Alaba und Real Madrid - ob das noch ein gutes Ende nimmt? Wie aus spanischen Medienberichten hervorgeht, würde der Österreicher von einigen potenziellen neuen Teamkameraden nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Denn: Einigen Real-Spielern gefällt der Transfer gar nicht.

Alaba wäre, falls seine Gehaltsforderungen (12 Millionen Euro netto plus 20 bis 30 Millionen Euro Handgeld) durchgewunken wären, sofort einer der Top-Verdiener bei Real. Nur Eden Hazard und Gareth Bale würden mehr verdienen. Zudem ist die Situation um Abwehrchef Sergio Ramos noch unklar. Angeblich steht der gesamte Kader hinter dem Weltmeister, der um einen neuen Vertrag ringt.

Laut den Berichten sorgen die Alaba-Gerüchte für Unruhe im Real-Kader, denn die Stars sind wegen Corona gleichzeitig zum Gehaltsverzicht von zehn Prozent aufgerufen. Nicht die besten Vorzeichen also aktuell für einen Alaba-Transfer nach Madrid.

Update vom 7. Januar, 22.10 Uhr: Was, wenn David Alaba wirklich geht? Es scheint so, als würden die Bayern-Bosse schon vorsorgen. Ein Nachfolger des Österreichers steht in den Startlöchern - Experte Marcel Reif ist sich sicher, dass er zum FC Bayern wechselt.

David Alaba: Der FC Bayern hat immer noch keine Gewissheit

Erstmeldung vom 5. Januar: München - Um David Alaba rankten sich seit dem Interview von Herbert Hainer in der BR-Sendung Blickpunkt Sport so manche Gerüchte. Der Bayern-Präsident verkündete Anfang November, dass Alaba mit seinem Berater ein „sehr gutes Angebot“ der Bayern nicht angenommen hatte.

Nun wird der Abgang im kommenden Sommer immer wahrscheinlicher, doch der erhoffte Transfer zu einem Top-Klub könnte jedoch auch dort an den hohen Forderungen des Österreichers scheitern.

David Alaba: Bayern-Abwehrchef und sein Berater fordern auch von Real irre Summen

In den vergangenen Wochen häuften sich Berichte, wonach Real Madrid großes Interesse an einer ablösefreien Verpflichtung Alabas zeigt. Doch ähnlich wie bei seinem Poker mit dem Bayern stellt die finanzielle Komponente offenbar wieder ein Problem für die Spielerseite dar.

Nach Informationen der Sportportale Goal und SPOX sollen Alaba und sein Berater Pini Zahavi ein Netto-Gehalt von 13 Millionen Euro im Jahr verlangen. Damit wäre Alaba wohl der Bestverdiener im Star-Kader der Spanier.

Doch die hohen Gehaltsforderungen könnte sich für Bayerns Abwehrchef rächen. Aktuell ist Kapitän und Real-Ikone Sergio Ramos mit rund zwölf Millionen Euro Topverdiener, die Zukunft des 34-Jährigen ist allerdings noch ungewiss.

Ramos kämpft derzeit um einen neuen Vertag, sein Arbeitspapier beim Champions-League-Rekordsieger läuft im Sommer ebenfalls aus. Noch soll es jedoch kein neues Vertragsangebot für den Innenverteidiger geben, eine Einigung wäre jedoch durchaus vorstellbar.

David Alaba geht in seine letzten Monate als Bayern-Profi.

David Alaba: Real-Transfer könnte an Gehaltsforderungen scheitern - Ramos noch Nummer eins

Etwas kurios scheint das geforderte Gehalt von 13 Millionen Euro, gerade im Vergleich zur Offerte der Bayern, die Alaba etwas unter 20 Millionen brutto geboten hatten. Real würde einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca zufolge rund zehn Millionen Euro jährlich für Alaba aufbringen, Trainer Zinedine Zidane soll bereits zugestimmt haben.

Doch die 13 Millionen Euro, die Alaba als Neuzugang verdienen würde, wären für Real etwas zu viel des Guten. Zumal sich etablierte Stars wie eben Sergio Ramos oder Karim Benzema gekränkt fühlen könnten, sollte der Österreicher auf Anhieb zum Top-Verdiener werden. Dazu kommt, dass sich die Königlichen in Zeiten der Corona-Krise entschieden mit großen Summen zurückhalten.

David Alaba: Drei Topklubs stiegen bereits aus dem Rennen aus - verzockt er sich erneut?

Sollte der Real-Transfer aufgrund der angeblichen Forderungen platzen, stünden nur noch wenige finanzkräftige Abnehmer für Alaba im Raum zur Debatte. Wie The Athletic berichtete, stiegen sowohl Manchester United als auch der Stadtrivale Manchester City aus dem Poker aus. Auch der FC Barcelona sieht sich finanziell nicht in der Lage für eine solch kostspielige Verpflichtung.

Verzocken sich Alaba und Zahavi also erneut? Ein Verbleib beim FC Bayern ist im Hinblick auf die abgebrochenen Verhandlungen unwahrscheinlich. Vorstand Oliver Kahn meinte kürzlich gegenüber SportBild, dass „David und speziell sein Berater Pini Zahavi“ nicht über den metaphorischen „roten Teppich“ gehen wollten, den die Bayern bereitwillig ausgelegt hatten. (ajr)

Rubriklistenbild: © Hansjürgen Britsch/imago images / Poolfoto

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