Münchner bärenstark im Testkick

Käpt’n Alaba geht voran: Starker FC Bayern-Star gegen Schweden

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Sieg! Kapitän David Alaba bejubelt seinen Treffer zum 2:0 der Österreicher gegen Schweden.

David Alaba vom FC Bayern trägt bei Österreich die Kapitänsbinde und liefert gegen Schweden eine Glanzleistung ab. Am Ende trübt nur eine Sache die Freude der Österreicher.

Wien - Länderspiele gegen Schweden scheinen David Alaba besonders zu liegen. In fünf Partien gegen die Skandinavier netzte der Bayern-Profi gleich viermal ein – so auch beim 2:0-Testspielsieg am Donnerstag im kleinen Wiener Austria-Stadion, womit Alaba nach 64 ÖFB-Partien nun 13 Toren aufweist. Der 26-Jährige trug in Abwesenheit des verletzten Ex-Löwen Julian Baumgartlinger die Kapitänsbinde und gab auf der linken Seite eine äußerst ansprechende Vorstellung. Im Spiel nach vorne setzte der Wiener viele Akzente, defensiv ließen er und seine Kollegen gegen den WM-Viertelfinalisten wenig bis gar nichts anbrennen. „Wir haben fast nichts zugelassen, ein, zwei Schüsse aus der Ferne, die der Heinz (Lindner) ganz gut gehalten hat. Sonst waren wir sehr dominant über die 90 Minuten, das sind die positiven Dinge.“

Allerdings erkannte Alaba auch Potenzial für Verbesserung. „Uns wurden vor dem Spiel gute Lösungen gesagt, wir konnten das in der ersten Hälfte aber nicht so umsetzen wie in der zweiten. Wir haben in der ersten Hälfte den Ball zu langsam laufen lassen, zu langsam die Seiten gewechselt“, bemängelte der Bayern-Star.

Warum Österreich-Trainer Foda trotz des Sieges ernüchtert war

Das Fazit von Nationaltrainer Franco Foda: „In der ersten Hälfte war ich nur bedingt zufrieden. Wir waren in der Defensive sehr stabil, haben wenig zugelassen. Wir hätten aber schneller aus der Defensive spielen müssen. Das haben wir in der zweiten Hälfte dann besser gemacht. Es haben einige Dinge gut funktioniert, es gibt im Fußball aber immer Dinge, die man besser machen kann, und daran werden wir in den nächsten Tagen arbeiten.“ 

Ernüchtert war Foda von der Kulisse in Wien. Nur 11.100 Zuschauer wollten die Partie live im Stadion (Fassungsvermögen: 17.600) sehen. „Enttäuschend, die Mannschaft hätte viel mehr verdient“, sagte Foda. „Wenn man erfolgreich sein will, dann müssen Publikum und Mannschaft miteinander funktionieren.“ Am Dienstag müssen die Österreicher im Nations-League-Auswärtsspiel gegen Bosnien-Herzegowina ran. „Es wird sicher noch einmal intensiver und aggressiver“, sagt Alaba. Nicht nur stimmungstechnisch.

Im Supercup hatte sich David Alaba am Knie verletzt. Nur eine Woche später meldete sich der Österreicher auf dem Trainingsplatz des FC Bayern zurück.

tz/mm

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