Meniskus- und Innenbandverletzung

Alaba operiert: 14 Tage Gipsschiene

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David Alaba verlässt nach seiner Verletzung im Champions-League-Spiel gegen den AS Rom geknickt das Feld.

München - Fußball-Profi David Alaba von Bayern München ist am Freitag erfolgreich am Meniskus des rechten Knies operiert worden

Schon am Samstag darf der Österreicher die Klinik wieder verlassen. Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist zuversichtlich, dass Alaba Anfang Januar wieder ins Training einsteigen kann.

Alaba muss nun erst einmal 14 Tage lang eine Gipsschiene tragen, um das operierte Knie ruhigzustellen. Danach erhält der frisch gekürte österreichische Sportler des Jahres eine Bewegungsschiene, die eine physikalische Therapie und erste Reha-Maßnahmen möglich macht.

Alaba hatte sich am Mittwoch beim 2:0 im Champions-League-Spiel gegen den AS Rom (2:0) einen Teilriss des Innenbandes sowie eine Innenmeniskusverletzung zugezogen. „David war sehr wichtig für mich. Es ist schwer, in der Welt einen Spieler mit seinen Qualitäten zu finden. Wir haben keinen anderen mit dieser Qualität, mit seinem Spielverständnis“, sagte Trainer Pep Guardiola über den Verlust.

Der Coach kann dagegen wohl wieder auf Arjen Robben bauen, der am Freitag nach überstandenem Magen-Darm-Infekt am Mannschaftstraining teilnehmen sollte. „Ich werde mit ihm über sein Gefühl sprechen. Wir sind wenige Spieler: Wenn er bereit ist, muss er mit nach Frankfurt fliegen“, sagte Guardiola. Der Spanier betonte zudem, dass er nach der Länderspielpause wieder mit Ersatztorwart Pepe Reina rechnet. Beim ebenfalls verletzten Keeper Tom Starke werde es dagegen noch etwas länger dauern.

SID

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