Medien vermelden Bayern-Angebot

Alaba: Sechs Millionen bei Vertrag bis 2019?

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David Alaba.

München - Wird David Alaba bald einen langfristigen Vertrag bei den Bayern unterzeichnen? Angeblich haben sich die Bosse Gedanken gemacht und ein erstes Angebot an die Familie geschickt.

Nach österreichischen Medienberichten soll es erste Gespräche zwischen dem FC Bayern und George Alaba, Vater und Berater des österreichischen Nationalspielers, gegeben haben. Es geht um eine Vertragsverlängerung über 2015 hinaus und damit verbunden eine ordentliche Gehaltserhöhung. In Österreich wird spekuliert, dass man Alaba einen neuen, bis 2019 laufenden Kontrakt mit einem Gehalt von sechs Millionen Euro schmackhaft machen möchte.

Nach Informationen der "Sport Bild" kassierte Alaba in der vergangenen Triple-Saison drei Millionen Euro - allerdings dank einer speziellen Klausel. Diese soll besagt haben, dass Alabas Grundgehalt um 40 Prozent ansteigt, sobald er insgesamt 40 Mal in der Bayern-Startelf stand. Weiterhin soll sich durch eine weitere Klausel die Leistungsprämie auf eine Million Euro erhöht haben.

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Für den Youngster sind die Bayern erster Ansprechpartner, was einen neuen Vertrag angeht. Hochkarätige Interessenten wie der FC Barcelona, der FC Arsenal und Manchester City sollen zwar auch intensiv um den Linksfuß buhlen, doch ein Verbleib bei den Bayern scheint am wahrscheinlichsten. Auch wenn Alaba derzeit auf der Linksverteidigerposition eingesetzt wird, er selbst mittel- und langfristig lieber als Mittelfeldspieler aufgestelt werden möchte.

Gedanken an Vertragsverhandlungen dürfte der Spieler in diesen Tagen aber dennoch nur wenige verschwenden: Am Freitag kämpft Alaba mit der österreichischen Nationalmannschaft im Duell mit Schweden um einen Playoff-Platz in der deutschen WM-Qualifikationsgruppe. Derzeit liegt die Alpenrepublik drei Punkte hinter den Skandinaviern, weshalb ein Sieg im direkten Duell unabdingbar ist. Sollte Alaba mit den Österreichern tatsächlich den zweiten Platz und möglicherweise sogar die Qualifikation für die WM schaffen, würde das seine ohnehin gute Verhandlungsposition im Vertragspoker sicherlich noch einmal verbessern.

wi

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