FCB-Star spricht über Verhältnis zu Heynckes

Alaba verrät: „Ich wollte nicht zurück - doch dann kam Jupp“

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David Alaba (r.) im Gespräch mit Trainer Jupp Heynckes.

Für den FC Bayern München geht es jetzt in die heiße Phase der Saison. David Alaba ist fokussiert und enorme Lust auf die entscheidenden Spiele. 

München - David Alaba hat bei Bayern schon alles gewonnen. Zum Beispiel das Triple 2013. Der Linksverteidiger sagte beim Interview mit dem kicker über eine mögliche Wiederholung des Dreifacherfolgs, dass erst einmal Sevilla im Viertelfinale der Champions League im Vordergrund stünde (Hinspiel am Diesntag um 20.45 Uhr, wir berichten im Live-Ticker). Er verrät der Österreicher, wie er sich das letzte Saisondrittel vorstellt und wie Jupp Heynckes das Team einstellt. Außerdem hat er eine besondere Verbindung zu dem Erfolgs-Coach.  

Für den FC Bayern rückt die Meisterschaft immer näher. Am nächsten Spieltag reicht ein Sieg in Augsburg, um den Erfolg fest zu machen. Heißt auch: die Konzentration in der Liga für den DFB-Pokal und die Champions League hochzuhalten. „Wenn ich an die Spiele denke, spüre ich nur große Lust“, so Alaba. 

„Gibt keinen Ersatz dafür, wenn es um alles geht“

Die nächste unmittelbare Aufgabe heißt Sevilla. Am Dienstagabend müssen die Münchner in Andalusien ran. „Es gibt keinen Ersatz dafür, wenn es um alles geht. Ich liebe diese Tage: Dafür stehst du einfach auf dem Fußballplatz. Für mich ein Traum.“

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Bei solchen Spielen müssten die Bayern-Spieler auf den Punkt zu 100-Prozent fit sein. Alaba beschäftigt sich in dieser Phase der Saison „mit seinem Glauben an Gott.“ Daraus ziehe er seine größte Kraft und Stärke. Der Österreicher legt den Fokus auf das, was er noch alles erreichen kann. „Mir hilft es dabei zu sehen, was ich alles gewinnen kann. Ich denke nur ans Gewinnen.“ 

Alaba erklärt, wie Heynckes das Team einstellt

Ein anderer Faktor ist der Trainer. Jupp Heynckes ist nicht nur ein erfahrener Mann, sondern auch ein Förderer von Alaba. Der 25-Jährige war unter Carlo Ancelotti in einem Formtief und hatte mit Verletzungen zu kämpfen. „Jupp Heynckes hat danach sicher seinen Beitrag dazu geleistet, dass ich wieder meine Form bekomme. Wir haben viele Gespräche geführt, intensiv auf dem Platz gearbeitet“, so der sechsmalige Deutsche Meister im Kicker. Nach dem Trainerwechsel im September war Alaba wieder der Alte. 

Zum Trainerfuchs führt Alaba eine „besondere Beziehung“. Der Grund dafür liegt im Sommer 2011, als der Österreicher vom FC Bayern verliehen gewesen war. „Ich wollte damals unbedingt in Hoffenheim bleiben, doch Heynckes war dagegen, signalisierte mir klar, dass er auf mich baut und ich eine Chance unter ihm bekommen werde.“

Eine ähnliche Überzeugung hat der Trainer dann auch vor dem Champions-League-Finale 2013 gegen Dortmund an die ganze Mannschaft gebraucht. „Es war eine sehr emotionale Ansprache. Wir alle waren sehr emotional an diesem Tag. Wir wussten, dass wir an diesem Tag Geschichte schreiben konnten.“ 

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Also wird der Abgang des Trainers am Saisonende auch für Alaba selbst ein Rückschlag sein. Wie bekannt, musste sich Heynckes gegen mehrere Avancen aus der Chefetage wehren. Wer der neue Trainer des FC Bayern wird, steht noch nicht fest. Doch der Linksfuß denkt noch nicht so weit, er sagt: „Wir müssen erst einmal Sevilla spielen und dann Schritt für Schritt weitergehen.“

AnK

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Transfermarkt: David Alaba

David Alaba vom FC Bayern München macht sich Gedanken über seine Zukunft. Auch ein Wechsel kommt für den FCB-Star in Frage.

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