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Video-Interview mit dem Siegtorschützen

Derby-Held Görtler: "Habe nur alle schreien gehört"

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Lukas Görtler war der Held des Tages.

München - Lukas Görtler war der Held des Abends. Mit einem Kunstschuss erledigte der Bayern-Stürmer die Löwen im Alleingang.

Fussball Vorort sprach nach dem Spiel mit dem Derby-Helden über seinen Treffer, die Emotionen im Spiel und seine Hoffnungen im Kampf um den Aufstieg.

Lukas, als du den Ball am Fuß hattest, wusstest du da schon, dass der Ball reingehen und du zum Derbyhelden wirst?

Ich habe in dem Moment gespürt, dass ich den Ball überragend getroffen habe. Aber dann habe ich gesehen, dass es noch eng wird. Ich glaube, der Torwart war sogar noch dran. Ich habe selbst gar nicht gesehen, dass der Ball im Netz war. Ich habe nur alle schreien gehört. Dann habe ich einfach mitgejubelt und gehofft, dass sie Recht haben (lacht).

Was war das für ein Gefühl, als du wusstest, dass der Ball drin ist?

Das war überragend. Ich konnte mich kaum halten, kann mich jetzt auch nicht mehr richtig daran erinnern. Der Ball war drin und alle sind auf mich gestürmt. Ich freue mich schon darauf, das im Video zu sehen, wie ich in dem Moment reagiert habe. Ich kann mich nicht erinnern.

Mit welchen Emotionen gehst du jetzt in die Kabine, wenn du weißt: Ich bin der Münchner Held. Ich habe die Löwen abgeschossen?

Ob ich jetzt der Held bin, weiß ich nicht. Wir haben heute 90 Minuten lang gefightet. 1860 war eine gute Mannschaft. Eigentlich ist es egal, wer das Tor macht. Aber wenn man den entscheidenden Treffer selbst macht, freut man sich umso mehr. Hauptsache war, dass wir gewonnen haben. Und wir haben die Verhältnisse in München wieder gerade gerückt.

Ist der Derbysieg das Einzige, was nach dieser Saison als positives Erlebnis stehen bleibt oder kann das ein Auftakt für mehr werden?

Wir haben jetzt acht Punkte Rückstand auf Würzburg. Nach hinten sind wir jetzt mit vier Punkten vor 1860 abgesichert. Wir versuchen unsere Spiele zu gewinnen und schauen dann, was noch geht. Für mich ist es nicht ausgeschlossen, dass wir noch mal nach vorne kommen können. Vielleicht patzt Würzburg noch einmal. Dann müssen wir da sein. Aber wir können viel reden. Wichtiger ist, dass wir unsere Spiele gewinnen. Am Ende können wir dann schauen, was dabei rumkommt.

Wie realistisch ist es, dass ihr noch einmal an Würzburg rankommt? Gerade weil ihr so viele Punkte liegen gelassen habt.

Klar wird das schwer. Es liegt auch nicht mehr in unserer Hand. Aber was sollen wir jetzt machen? Wir können uns ja nicht hinstellen und sagen: Das ist unmöglich. Wir müssen jetzt auf die Mithilfe von Würzburg hoffen. Wenn wir die bekommen, müssen wir sie ausnutzen. Ich kann schlecht sagen, dass wir nochmal oben angreifen. Dafür sind wir zu weit weg. Aber wer weiß, was in drei Spielen ist. Vielleicht wird es dann noch einmal eng.

Wie feiert ihr noch den Derbysieg?

(lacht) Darüber habe ich mir im Vorfeld keine Gedanken gemacht. 

Das Interview nach dem Spiel führte Christoph Seidl.

Das komplette Video-Interview mit Lukas Görtler

Quelle: fussball-vorort.de

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