Am Donnerstagabend geht's ins Allgäu

Dezimierte Bayern vor schwerer Aufgabe

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Da war's soweit: Nicolas Feldhahn kassierte im Derby letzte Woche die gelb-rote Karte und ist daher gegen den FC Memmingen zum Zuschauen verdammt.

FC Bayern München II - Am 26. Spieltag steht für die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel eine Auswärtspartie beim Allgäu-Vertreter FC Memmingen auf dem Plan. Doch die kleinen Bayern treten die Reise mit einigen Personalsorgen im Gepäck an.

Schon bevor die Partie gegen den FC Memmingen überhaupt angepfiffen worden ist, birgt das Aufeinandertreffen mit der Elf von Christian Braun eine gehörige Menge an Brisanz. Die Verantwortlichen des Rekordmeisters hatten eine Verlegung des Spiels gefordert, da einige Bayern-Spieler am anberaumten Termin durch diverse Länderspiel-Reisen verhindert sind. Den Memmingern schmeckte dieser Antrag beim Bayerischen Fußball Verband (BFV) allerdings gar nicht und so legte deren Delegation umgehend Protest ein, dem letztendlich auch stattgegeben wurde. 

Somit findet das Spiel, wie ursprünglich geplant, am Donnerstagabend um 19:30 Uhr im Stadion an der Bodenseestraße statt. Trainer Heiko Vogel wird seine erste Elf gezwungenermaßen auf einigen Positionen umbauen müssen, da die Liste der Ausfälle inzwischen eine beträchtliche Länge angenommen hat: Julian Green (USA U23), Milos Pantovic (Serbien U21), Ivan Lucic (Österreich U21) und Marco Friedl (Österreich U18) sind mit ihren Landesauswahlen unterwegs. Abwehrchef Nicolas Feldhahn muss aufgrund seiner gelb-roten Karte im Haching-Derby zuschauen und zu den Langzeitverletzten gesellten sich jüngst mit Korbinian Burger, Matthias Strohmaier (beide Gehirnerschütterung), Fabian Benko (Muskelverletzung) und Niklas Dorsch (OP am Wadenbein) noch vier weitere Spieler. 

Die Voraussetzungen könnten auf Seiten der Bayern also durchaus besser sein. Auch Vogel erwartet eine schwere Aufgabe: "Memmingen muss den Blick nach unten richten und wird bis in die Haarspitzen motiviert sein“, beschreibt der Coach auf der vereinseigenen Website. Der Gegner werde „alles in die Waagschale werfen. Dementsprechend schwer wird die Partie für uns.“ Wie auch die Münchner, haben die Kicker des FCM ein Negativerlebnis als jüngste Referenz vorzuweisen: Gegen das Kellerkind vom SV Schalding-Heining setzte es eine 1:0-Niederlage. Dass die Braun-Elf auch anders kann, bewies sie eine Woche vorher, beim ebenso überraschenden wie überzeugenden Sieg gegen den damaligen Spitzenreiter aus Burghausen.

Quelle: fussball-vorort.de

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