Hummels: „Unfassbar“

Pokal-Kracher zwischen Bayern und Dortmund bricht Rekord

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DFB-Pokal-Finale 2016: Sokratis Papastathopoulos (l) und Münchens Robert Lewandowski kämpfen um den Ball.

Das Pokaldrama in Leipzig ist gerade einmal vier Tage her und schon dürfen sich die Fußball-Fans auf das nächste große Kräftemessen freuen: Im Achtelfinale des nationalen Cups empfangen die Bayern den BVB.

München - Nächster Pokal-Hit: Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München empfängt im Achtelfinale Borussia Dortmund. Eine Runde nach dem Cup-Krimi zwischen RB Leipzig und den Bayern kommt es damit erneut zu einem Kräftemessen der Extraklasse, wie die Auslosung am Sonntag in der ARD ergab. „Dritte Runde, zweites Finale. Unfassbar“, schrieb der Bayern-Innenverteidiger und frühere Dortmunder Mats Hummels angesichts der erneut schweren Aufgabe für den Münchner Rekordpokalsieger bei Twitter. Zum siebten Mal nacheinander trifft der FCB in einer DFB-Pokalsaison auf den BVB. Das ist Rekord. 

In der vergangenen Spielzeit setzte sich der spätere Sieger Dortmund im Halbfinale 3:2 in München durch. Auch 2014/15 gewann der Revierclub auswärts beim Rekordpokalsieger. „Das Spiel hat dann bald jeder häufiger gesehen als ‚Sissi‘ oder ‚Dinner for one‘ an Weihnachten...“, schrieb Hummels. Als er darauf hingewiesen wurde, dass „Dinner for one“ an Silvester im TV ausgestrahlt wird, schrieb der Weltmeister: „Ups“. 

„All-In würde ich sagen“, twitterte Dortmunds Mittelfeldspieler Nuri Sahin angesichts der Pokalauslosung. Hier finden Sie weitere Reaktionen zum Pokal-Kracher. Bereits am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) kommt es zum Duell der zweitplatzierten Dortmunder gegen den neuen Spitzenreiter aus der bayrischen Landeshauptstadt.

Der frühere Nationalspieler und Kapitän des FC Bayern Stefan Effenberg hatte die Loskugeln im Deutschen Fußballmuseum aus der Trommel gezogen und für vier weitere Bundesliga-Duelle gesorgt.

Borussia Mönchengladbach hat Bayer Leverkusen zu Gast. Die Fohlen haben nach der bitteren 1:5-Niederlage am neunten Spieltag gegen die Werkself einiges gutzumachen. Der FC Schalke 04 trifft auf Tabellenschlusslicht 1. FC Köln zu einem weiteren West-Schlager. Zudem empfängt Werder Bremen den SC Freiburg und der FSV Mainz 05 den VfB Stuttgart.

Die Spiele der Runde der letzten 16 finden am 19./20. Dezember statt. Nur ein Drittligist hat es bis ins Achtelfinale geschafft: Der SC Paderborn erwartet den Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt.

In zwei Partien misst sich ein Erst- mit einem Zweitligist. Eintracht Frankfurt reist zum 1. FC Heidenheim. Zudem spielt der 1. FC Nürnberg gegen den VfL Wolfsburg.

Die Achtelfinal-Gewinner überwintern im Pokal und qualifizieren sich für das Viertelfinale am 6. und 7. Februar. Das Halbfinale findet am 17. und 18. April statt, das Finale steigt am 19. Mai im Berliner Olympiastadion.

dpa

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