Die rote Wand hinter den Offensiv-Kräften

Diese U17-Spieler des FCB sollen Wunderkind Moukoko stoppen

Holger Seitz steht mit der U17 im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Foto: mis.

Die U17 des FC Bayern München trifft im Finale um die Deutsche U17-Meisterschaft auf Borussia Dortmund. Die furiosen Sturmreihen beider Mannschaften stehen schon genug im Fokus. Fussball Vorort stellt euch die Verteidiger der Roten vor, die den BVB-Sturm samt Wunderkind Youssoufa Moukoko stoppen sollen.

Mit nur 20 Gegentreffern in 26 Partien stellte die Seitz-Truppe die statistisch beste Abwehr in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. In den beiden Halbfinal-Duellen gegen Leipzig gewannen die Münchner die Spiele zu Null. Fabrice Hartmann (21 Saisontreffer) und Noah Jean Holm (15) bekamen keinen Raum zur Gestaltung und blieben bis auf ein paar Abschlüsse im Rückspiel unauffällig. Im Hinspiel wurden gar beide Sturmtalente vorzeitig ausgewechselt. 

Im Finale treffen die Roten auf eine wuchtige Offensive, in dessem Zentrum das Dortmunder Wunderkind Youssoufa Moukoko agiert. Der erst 13-jährige Moukoko schoss diese Saison in 27 Spielen 39 Tore. Flankiert wird er von Alaa Bakir, der bisher 13 Buden erzielte und dazu starke acht Assists verzeichnen konnte. Spricht man über den Kader des FCB, fallen meist die Namen Oliver Batista-Meier, Benedict Hollerbach oder auch Joshua Zirkzee, das Trio Infernale. Auch wenn die Offensiv-Kräfte meist mit spektakulären Aktionen die einzelnen Spiele entscheiden, ist die Verteidigungsreihe für den Erfolg natürlich ebenso wichtig. Im Tor der Münchner steht Jakob Mayer, der in der Saison sechsmal ohne Gegentor blieb. Mayer hat ein gutes Stellungsspiel und zeigt auf der Linie überragende Reflexe. Schon im jungen Alter strahlt der Keeper eine unglaubliche Souveränitat und Sicherheit aus. 

Schwerstarbeit für Innenverteidigung

In der Innenverteidigung laufen Yannick Brugger und Fabian Cavadias auf und treffen damit in den direkten Duellen auf Youssoufa Moukoko. Dass die beiden mit Top-Stürmern zurecht kommen, haben sie schon gegen Leipzig bewiesen. Der Dortmunder Sturm wird durch seine enorme Physis aber die vermutlich schwierigste Aufgabe der Saison darstellen. Brugger und Cavadias müssen oft erst gar nicht in die Zweikämpfe gehen, da sie die Situation antizipieren und Torgefahr im Keim ersticken können. Im Finale werden sie wohl von Jonas Kehl und Ryan Johansson flankiert werden. Johansson wurde im Laufe der Saison schon im zentralen Mittelfeld und auf den offensiven Außenpositionen eingesetzt. Als Verteidiger kann er sich somit durch seine spielerischen Qualitäten jederzeit ins Angriffsspiel einschalten. Kehl spielt etwas defensiver und hat seine Stärken in den direkten Duellen mit den gegnerischen Flügelspielern. Mit Louis Poznanski und Dennis Waidner hat man starke Alternativen für die Verteidigung auf der Bank. 

Die Abwehr der Münchner beginnt schon im Sturm. Holger Seitz betont immer wieder, dass seine Jungs nach Ballverlusten sofort wieder Struktur in die eigenen Reihen bringen und die Gegenspieler pressen sollen, sodass diese nicht unbedrängt gefährliche Pässe in die Schnittstellen der Roten spielen können. Der wuchtigen Dortmunder Offensive wird man also am Sonntag im Verbund begegnen. Das Spiel wird nicht nur durch die Konstellation des Endspiels um die Deutsche Meister, sondern auch taktisch gesehen hochspannend werden.

Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft können Sie bei Fussball Vorort im Live-Ticker verfolgen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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