Er war mit weißem Umschlag an der Säbener Straße

Was machte Dieter Hecking in Harlaching?

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Dieter Hecking (Archivfoto) war am Dienstag an der Säbener Straße.

München - Nanu! Dieter Hecking wurde am Dienstag in München gesichtet. Mit einem Briefumschlag an der Säbener Straße. Was machte er dort? Wir haben nachgefragt.

Seit er im Oktober beim VfL Wolfsburg gehen musste, ist Dieter Hecking einer der renommiertesten arbeitslosen deutschen Trainer. Da sind Spekulationen nur logisch. Kürzlich war er auch als neuer Coach des TSV 1860 München im Gespräch.

Am Dienstag wurde er tatsächlich in München gesichtet. Noch genauer: in Harlaching. Noch viel genauer: an der Säbener Straße, auf der Servicestelle des FC Bayern.

Unser User Tobias, der den WhatsApp-Dienst von tz.de nutzt, hat uns über den Messenger darauf hingewiesen, dass er Hecking dort entdeckt hat. „Er hat im Service-Center mit jemanden zusammen auf jemanden vom FCB gewartet“, schildert Tobias. „Er hatte einen kleinen weißen Briefumschlag in der Hand. Er hatte keine Jacke an (nur einen Pulli), also war diese 'woanders'.“ Ein Foto hätte er „aus Höflichkeit nicht gemacht. Zu dritt sind sie dann in Richtung Verwaltung gegangen, entlang der Säbener.“

Oha! Läuft da was mit Hecking und dem FC Bayern? Und wenn ja, wofür? Mit Carlo Ancelotti hat der Rekordmeister doch einen Top-Trainer, und als Sportdirektor oder Jugendcoach kommt Hecking wohl kaum in Frage.

Unsere Onlineredaktion hat bei Hecking durchgeklingelt. „Da war ich, das stimmt“, bestätigt der 52-Jährige. Er habe aber lediglich einen Freund beim FC Bayern besucht. „Ich hatte die Einladung eines Freundes, nach München runterzufahren, ich war auch am Tegernsee und habe mir zudem das Champions-League-Spiel und das Youth-League-Spiel angeschaut.“ Alles rein privater Natur, wie Hecking betont. „Es sind Freundschaften, die man pflegt. Ich habe Bekannte besucht, mit denen sich die Wege immer mal wieder kreuzen. Ins Detail gehe ich da nicht.“

„Es gab keinen Kontakt zu 1860“

Und wie schaut‘s mit den Gerüchten um den Verein ein paar Straßen weiter aus? Beim TSV 1860 läuft ja alles auf Vitor Pereira als neuen Trainer hinaus, aber auch Hecking war dort im Gespräch. Angeblich soll er Sechzig ja abgesagt haben. Aber: „Es gab keinen Kontakt zu 1860“, beteuert er nun auf Nachfrage.

Die Sport Bild handelte Hecking jüngst als Kandidaten bei Borussia Mönchengladbach, falls André Schubert dort gehen muss. Generell hört er sich nicht so an, als wolle er überstürzt einen neuen Trainerjob annehmen. „Nein, ich glaube nicht“, so der Ex-Wolfsburger. „Im Moment genieße ich die freie Zeit, das tut ganz gut.“

Dass sich Hecking bestens erholt, merkte man ihm auch laut unserem User Tobias an. Der schrieb uns: „Ich habe ihn erst nicht erkannt, er sieht ziemlich erholt und entspannt aus.“

Update: Wie die SZ wenige Tage später berichtete, traf sich Hecking mit Michael Reschke zum Fachsimpeln.

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lin

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