Für Umbruch auch mal Platz 3 akzeptieren

Pep-Nachfolger? Hamann hat ungewöhnliche Idee

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Dietmar Hamann spielte zwischen 1989 und 1998 für den FC Bayern.

München - Geht es nach Ex-Bayer Dietmar Hamann, so könnte der FC Bayern einen unbekannten Trainer als Nachfolger für Pep Guardiola verpflichten. Das hätte Vorteile.

Bis Ende des Jahres soll feststehen, ob Pep Guardiola über das Saisonende hinaus Trainer des FC Bayern bleibt, oder aber die Beziehung des Spaniers mit den Roten nach drei Jahren endet. Das sagte Karl-Heinz Rummenigge am Montag. Die Verantwortlichen seien "durchaus optimistisch, dass Pep Guardiola am Ende des Tages in München bleibt".

Hamann: Ancelotti ohne Deutsch wäre für FC Bayern ein Problem

Der Ex-Münchner Dietmar Hamann sieht die Chancen nicht ganz so gut, beziffert sie im Interview mit der AZ auf 40 Prozent. Dennoch wäre es "für alle Seiten das Beste, wenn Pep bei Bayern verlängert."

Carlo Ancelotti, von vielen Seiten bereits als Guardiola-Nachfolger gehandelt, fände Hamann zwar passend, die frage bleibt, ob er zu bekommen ist: " Wenn du bis März wartest, kann es natürlich sein, dass er dann woanders auftaucht." Hamann sieht zudem ein Problem darin, falls Ancelotti kein Deutsch spricht. Daher hätte der 42-Jährige auch eine alternative Idee, wie der FC Bayern auf einen Abschied des Spaniers reagieren könnte.

Ginge es nach ihm, so könnte der Rekordmeister einen neuen Weg gehen. Nämlich den, "dass der FC Bayern nach Guardiola einem unbekannteren Trainer die Chance gibt – und die Zeit, eine Mannschaft mit Spielern aus der eigenen Jugend aufzubauen." Ein dritter Platz sollte dabei aber auch einmal hingenommen werden.

Favre beim FC Bayern ist für Hamann kein geeigneter Kandidat

Hamann würde diesen Schritt begrüßen. Er erklärt auch, warum: "Wenn du immer nur Star-Trainer holst wie Guardiola, wird das unheimlich schwer. Die kommen hierher, um Titel zu gewinnen. Und dann haben sie eben weniger Interesse daran, Spieler aus der Jugend nach oben zu bringen."

Markus Weinzierl wäre laut Hamann ein Kandidat dafür, "aber ich würde lieber einen sehen, der schon länger in der Bundesliga gearbeitet hat." Lucien Favre dagegen wäre wohl nicht der passende Coach. "Bei Bayern ist es nicht denkbar, dass du mehrfach deinen Rücktritt anbietest. Da ist die Aufmerksamkeit viel größer als in Gladbach", so Hamann.

fw

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