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„Who the f*** is Mané?“ Eintracht-Präsident Fischer stellt Aussage über Bayern-Star klar

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Von: Niklas Kirk

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Peter Fischer
Um eine markige Wortwahl nie verlegen: Eintracht-Präsident Peter Fischer. © Frank Rumpenhorst/dpa

Nach einem umstrittenen Zitat über den Bayern-Neuzugang hat sich Peter Fischer öffentlich erklärt und äußert zugleich Vorfreude auf das direkte Duell.

Frankfurt - Wenn Peter Fischer sich öffentlich äußert, hat dies aufgrund seiner oft markigen Wortwahl ein besonderes Gewicht. In der allgemeinen Vorfreude um den anstehenden Liga-Start, die mit der Partie Eintracht Frankfurt gegen den amtierenden Meister FC Bayern München kaum attraktiver gewählt sein könnte, richtete sich die mediale Aufmerksamkeit auf ein Zitat des Präsidenten zu Sadio Mané, berichtet auch fr. de.

Eintracht Präsident zu Mané - süffisante Aussage und ehrliche Einschätzung

In einem Interview mit RTL/ntv zum Spiel am kommenden Freitag (5. August), fragte er provokant, aber rhetorisch:  „Who the fuck is Mané?“, was für so viel Aufmerksamkeit und zum Teil Unverständnis sorgte, dass sich Fischer zu einer Klarstellung gezwungen sah. Über den Twitter-Account der Eintracht, betont Fischer. „Eine große Leidenschaft für den FC Liverpool“ zu haben. „Aus Spaß“ habe er deswegen auf Englisch gesagt „Wer zum Teufel ist Mané“, wohl wissend, dass dieser „ein verdammt guter Stürmer, ein Gewinn für die Bundesliga“ sei.

Gegenüber BILD monierte er bereits die verkürzte Darstellung seiner Aussage. Denn im selben Interview mit RTL lobte Fischer die Attraktivität und Offensivkraft des FC Bayern, auch wegen Sadio Mané: „Was die da vorne an Power haben, wie hoch die pressen im Mittelfeld, wie stark die Abwehr involviert ist. Das ist eine verdammt gute Mannschaft“, und der Eintracht sei klar, dass Mané eben ein bisschen besser wisse, wo das Tor stehe, als andere Spieler.

In seiner Klarstellung, hob Fischer zudem nochmals die Attraktivität des Spiels und der Rahmenbedingungen hervor: „Bayern München, Flutlicht, Zuhause - was wollen wir mehr zum Auftakt. Die Münchener sind so stark, und wir haben richtig Bock. Das wird ein Fest.“ Zur sportlichen Einschätzung fasste Fischer im RTL-Interview knapp zusammen: „Und natürlich haben wir eine Chance. Wenn es am Ende unentschieden ausgeht, fange ich auch nicht an zu weinen.“

Eintracht-Coach Glasner: „Fußballherz, was willst du mehr“

Eine ähnlich große Vorfreude verspürte auch Oliver Glasner bei der gestrigen Presskonferenz. Sichtlich zufrieden nach der gelungenen Generalprobe im Pokal, fasste er die Rahmenbedingungen zusammen: „Eröffnungsspiel zur Primetime gegen den amtierenden Deutschen Meister – Fußballherz, was willst du mehr.“ Etwas Geduld müssen die Fans der Eintracht noch in puncto Aufstellung aufbringen, denn erst am Freitag will der Coach zu den Personalfragen „weißen Rauch“ aufsteigen lassen. (nki)

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