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Duell am Freitag

Bei der Eintracht zittern sie schon vor Bayern

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Geknickt: Die Eintracht-Spieler und Trainer Armin Veh nach der Pokal-Pleite in Aue.

Frankfurt - Die schwache Vorstellung seiner Mannschaft beim Zweirunden-Aus in Aue beunruhigte Armin Veh sichtlich. Am Freitag geht es in der Bundesliga ausgerechnet gegen Bayern München.

 Armin Veh hatte das peinliche Pokal-Aus beim Drittligisten Erzgebirge Aue noch längst nicht verdaut, da trieb ihm die anstehende Mammutaufgabe schon die Sorgenfalten auf die Stirn. „Das ist das schwerste Spiel überhaupt, weil es einfach die beste Mannschaft ist. Psychologisch erwartet man nach so einer Leistung von uns überhaupt nichts mehr“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt.

Am Freitag (20.30 Uhr/Sky) empfangen die Hessen Rekordmeister Bayern München in der Bundesliga - und das mitten in der neuen Krise. Das 0:1 (0:0) in der zweiten DFB-Pokalrunde in Sachsen ist der bisherige Tiefpunkt einer ohnehin schon höchst durchwachsenen Saison. „Maßlos ärgerlich“ nannte Veh das Resultat, seine Profis wurden noch deutlicher. „Das war eine Frechheit von uns. So hätten wir auch gegen einen Bayernligisten verloren“, sagte Stefan Aigner.

Schon vor drei Jahren hatte Außenseiter Aue die Eintracht aus dem Wettbewerb geworfen (0:3), am Dienstagabend enttäuschte der viermalige Cupgewinner aus Frankfurt aber vor allem vor der Pause noch mehr. „In der ersten Halbzeit hatten wir nur einen Torschuss, das macht mir am meisten Sorgen“, sagte Veh: „Wir tun uns unheimlich schwer, Torchancen herauszuspielen.“

Eine Besserung in der zweiten Hälfte reichte nicht, Aue siegte dank des Treffers von Max Wegner (74.) absolut verdient. „Ich hab gar keine Lust mehr, nach dem Spiel dazustehen und das zu erklären. Wir sollten lieber das Maul halten und im Spiel Gas geben“, sagte der frustrierte Aigner. Doch auf dem Rasen lief kaum etwas zusammen.

Das ungleiche Duell mit den ungeschlagenen Über-Bayern kommt für den Tabellen-12. Frankfurt nun zur absoluten Unzeit. „Darüber wollen wir heute gar nicht reden“, sagte Alexander Meier im Erzgebirgsstadion. Auch der Routinier weiß, dass in dieser Form gegen die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola eine Klatsche droht.

Eine Krise wollte sich Meier aber noch nicht einreden lassen. „Was heißt Krise? Natürlich ist das schlecht und es gibt uns kein Selbstvertrauen, aber das können wir jetzt nicht mehr ändern“, sagte der 32-Jährige. 2200 Fans waren mit ins Erzgebirge gereist, unterstützten ihr Team erst gewohnt euphorisch und zeigten sich nach dem Abpfiff stinksauer. „Für sie tut es mir am meisten leid“, sagte Veh.

Während der Coach die Niederlage analysierte, riefen ihm die Journalisten die Zwischenstände von der Begegnung der Bayern beim VfL Wolfsburg zu. Veh schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf, als es vor der Halbzeit schon 3:0 stand, am Ende siegte der Rekordmeister gegen den Pokalsieger recht mühelos mit 3:1. „Viel Zeit bleibt uns nicht, uns darauf vorzubereiten“, sagte Veh mit leiser Stimme, ehe er sich auf die Rückreise machte: „Wir haben viel zu tun.“

sid

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