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FC Bayern arbeitet wohl heimlich am Haaland-Coup

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Borussia Dortmund - SpVgg Greuther Fürth am im Signal-Iduna-Park in Dor
Erling Haaland ist der wohl gefragteste Angreifer Europas. © Guido Kirchner/imago-images

Spielt Erling Haaland auch künftig in der Bundesliga? Offenbar bemühen sich die Bayern um eine Verpflichtung, diese hinge besonders von einem Faktor ab.

München - Erling Haaland gilt trotz seiner 21 Jahre als einer der besten Stürmer der Welt. Bereits seit seiner Ankunft in Dortmund im Januar 2020 wird über den nächsten Wechsel des Torjägers sowie den möglichen Zeitpunkt eines Transfers spekuliert. Zwar würde eine Verpflichtung des Norwegers mit einer enorm kostspieligen Investition verbunden sein, trotzdem soll der FC Bayern das Thema noch nicht ad acta gelegt haben.

Erling Haaland: FC Bayern scheinbar heiß auf Norweger - Deal wohl abhängig von Lewandowski-Verhandlungen

Wie Bild zuletzt berichtete, soll der Rekordmeister weiter an dem Transfer arbeiten. Nach außen bauen die Bosse dem Bericht nach weiter auf eine Zusammenarbeit mit dem 33-jährigen Robert Lewandowski, „hinter den Kulissen“ sei ein Haaland-Deal in Planung. Ausgeschlossen wurde eine Verpflichtung des Norwegers noch nicht explizit, weder durch Sportvorstand Hasan Salihamidzic, noch durch Vorstandschef Oliver Kahn oder den Vereinspräsidenten Herbert Hainer.

Video: Nix dran an den Haaland-Gerüchten?

Die Planungen der Münchner sind dabei abhängig von der Zukunftsentscheidung des Toptorjägers Lewandowski, dessen Kontrakt noch bis 2023 gültig ist. Lewadowski-Berater Pinhas Zahavi, den die Bayern noch gut aus den gescheiterten Verhandlungen mit David Alaba kennen, wird im Frühjahr die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem Polen führen. Eine Tendenz ist hier jedoch noch nicht erkennbar, neulich äußerte sich Lewandowski unklar zu einem möglichen Auslandswechsel.

Der nächstmögliche Zeitpunkt für einen Haaland-Transfer wäre angesichts des bis 2023 gültigen Lewandowski-Vertrags wohl eben dieses Jahr. Sollte Lewandowski seinen Vertrag erfüllen und den FC Bayern ablösefrei verlassen, würde der Norweger sicherlich wieder in den Fokus rücken. Im Falle eines eher unwahrscheinlichen Lewandowski-Wechsels im Sommer 2022 wäre Haaland angesichts seiner Ausstiegsklausel wohl auch für die Bayern interessant.

Erling Haaland: England oder Spanien realistischere Ziele - Berater brachte zuletzt FC Bayern ins Spiel

Die vergleichsweise günstige festgeschriebene Ablöse von etwa 75 Millionen Euro, die im kommenden Sommer fällig wäre, ist jedoch nur ein Teil des Pakets. Inklusive Gehalt und der Provisionen für Haalands Berater Mino Raiola würde die Gesamtsumme des Deals bei kolportierten 300 Millionen Euro liegen. Dies würde nicht zum Kaufverhalten der Münchner passen, allerdings nannte Raiola noch vor kurzer Zeit den FC Bayern, als es um mögliche Ziele seines Klienten ging. Ex-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sieht das jedoch anders. „Der FC Bayern wird sich nicht um Haaland bemühen“, betonte er gegenüber Bild.

Ein Transfer in eine andere Top-Liga wäre angesichts der finanziellen Möglichkeiten englischer und mancher spanischer Vereine die durchaus wahrscheinlichere Lösung. Real Madrid soll unter anderem über Haaland nachdenken, auch der hochverschuldete FC Barcelona ist offenbar interessiert. Die Premier League ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten vieler Klubs und Haalands Familiengeschichte ebenfalls denkbar, Vater Alf-Inge spielte jahrelang für Nottingham Forest, Leeds United und Manchester City. Sein Sohn wird unter anderem vom FC Chelsea sowie die beiden Manchester-Vereinen umworben. (ajr)

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