"Qualität in allen Bereichen"

Ex-Bayer Hughes: "Würde nicht gegen FCB wetten"

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Für Mark Hughes ist der FC Bayern Favorit auf den Gewinn der Champions League.

Stoke-on-Trent - Premier-League-Teammanager Mark Hughes sieht seinen ehemaligen Klub Bayern München trotz der finanzstarken Konkurrenten aus England als einen der größten Favoriten auf den Gewinn der Champions League.

„Ich würde auf keinen Fall gegen Bayern wetten“, sagte der Waliser dem SID.

Die Münchner hätten „Qualität in allen Bereichen“, sagte der Coach von Stoke City, der in der Saison 1987/88 für die Bayern stürmte (18 Bundesligaspiele/sechs Tore): „Immer, wenn ich sie sehe, zeigen sie die Stärke und die Mentalität, mit der man große Titel gewinnen kann. Ob sie den Titel dieses Jahr holen werden, weiß ich nicht. Aber sie gehören auf jeden Fall zu den drei oder vier absoluten Topfavoriten.“

In der am Wochenende beginnenden Saison der Premier League sieht Hughes den FC Arsenal mit den Weltmeistern Mesut Özil und Per Mertesacker als heißen Titelkandidaten. „Arsenal hat sich auf einer Schlüsselposition eminent verstärkt, indem sie Petr Cech für das Tor geholt haben“, erklärte der 51-Jährige: „Im Tor haben viele Vereine Probleme, und deshalb sind sich alle sicher, dass er Arsenal besser machen wird. Ich habe Arsenal in der Vorbereitung gesehen, sie machen einen sehr guten Eindruck. Sie haben alles, was man braucht, um den Titel zu holen. Aber sie brauchen Konstanz.“

Dasselbe gelte für Özil, dem Hughes aber eine entscheidende Rolle zutraut. „Er hat sich letztes Jahr schon stark verbessert gezeigt“, sagte er: „Es ist nicht einfach, sich an die Premier League zu gewöhnen, und er hat wohl einige Zeit dafür gebraucht. Aber jetzt ist der Prozess abgeschlossen und deshalb wird er eine prägende Rolle spielen können.“

Mit Stoke und dem deutschen Innenverteidiger Philipp Wollscheid strebt Hughes nach Platz neun im Vorjahr in dieser Saison die Qualifikation für die Europa League an. „Wir haben uns in den zwei Jahren, die ich hier bin, stets verbessert - und das wäre der nächste Schritt“, sagte er: „Aber das wird nicht einfach, viele Klubs haben sich für viel Geld verstärkt.“

sid

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