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In der Saudi-Arabien-Frage

Champagne nimmt FC Bayern in Schutz

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Jerome Champagne kann die Kritik an den FC Bayern nicht nachvollziehen.

München - Fußball-Rekordmeister Bayern München bekommt nach der scharfen Kritik an der Saudi-Arabien-Reise die Rückendeckung des vermeintlichen FIFA-Präsidentschaftskandidaten Jerome Champagne.

„Ich bin ganz und gar nicht mit der Kritik am FC Bayern einverstanden“, sagte der Franzose bei Sky Sport News HD und sprach von einer „Art Doppelmoral, wenn im gleichen Moment Unternehmer und Politiker Beziehungen zu Saudi-Arabien haben“.

Die Münchner waren zum Ende des Trainingslagers in Katar zu einem Testspiel gegen Al-Hilal (4:1) nach Riad gereist. Vor allem aus der Politik gab es dafür heftige Kritik. Auch Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger warf den Bayern vor, man stelle sich im Zweifel „auf die Seite des Geldbeutels. Das ist schade, aber überrascht mich nicht“.

Champagne, der am 29. Mai Amtsinhaber Joseph S. Blatter vom FIFA-Thron stoßen will, aber meinte: „Man muss dorthin fahren und seine Werte verteidigen. Natürlich müssten die Bayern sagen, wir sind für die Menschenrechte und gegen andere Dinge, aber wir spielen trotzdem.“

Zudem gebe es „weiter einen finanziellen Austausch, einen kulturellen auch“, sagte der 56 Jahre alte ehemalige FIFA-Funktionär: „Die Goethe-Institute in Saudi-Arabien sind auch weiter geöffnet, obwohl der Blogger (Raif Badawi, d. Red.) zu Unrecht geschlagen wurde.“

sid

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