"Die eine oder andere Tür öffnet sich"

Experte: Darum reist der FC Bayern in die USA

München - Der FC Bayern will die USA als Markt erschließen. Ein Experte erklärt, warum der Verein nun in die Vereinigten Staaten reist.

Fuß gefasst hat der FC Bayern in Amerika längst. Am 1. April eröffnete der Rekordmeister in New York sein erstes Auslandsbüro. Von dort aus soll Managing Director Rudolf Vidal die Steuerung der Internationalisierung des FCB in den USA übernehmen. Doch um das schlummernde Fan-Potenzial in den Staaten zu wecken, braucht es mehr als nur die eigenen vier Wände – die Stars müssen her! „Wenn man einen Markt erschließen will, ist die Präsenz vor Ort ein sehr wichtiger Baustein“, erklärt Florian Oediger vom Sportbusiness-Magazin Sponsors. „Der FC Bayern verspricht sich von der Reise einiges, schließlich haben sie Amerika neben China nicht umsonst als Fokusmarkt auserkoren.“

Rund 60 Millionen Fußballfans gibt es in den USA, doch nur ein Viertel von denen kennt bisher den FC Bayern. Zu wenig für den Geschmack der Bosse. Konkurrenten wie Real Madrid oder Manchester United verzeichnen seit Jahren ein Vielfaches an Einnahmen durch ihre Auslandsvermarktung. Das soll sich ändern. „Das Ziel ist es, die Marke in den USA nachhaltig zu positionieren und vor allem im Sponsoring und Merchandising zu wachsen. Wenn man sich aktuell die internationale Vermarktung von Klubs wie Manchester United anschaut, hat die Weltmarke FC Bayern hier noch einiges an Nachholbedarf“, meint Oediger. Der Zeitpunkt scheint optimal. Sechs Weltmeister stoßen zum zweiten Test gegen eine MLS-Auswahl dazu, durch die WM hat der Fußball auch in den USA an Bedeutung gewonnen. „Die Reise kann durchaus einen FCB-Hype in Amerika entfachen“, glaubt Oediger und sieht großes wirtschaftliches Potenzial in der Reise: „In den USA ist definitiv ein großes Marketingpotenzial vorhanden. Die eine oder andere Tür wird sich in der Wirtschaft für den FC Bayern öffnen. Ich halte es für wahrscheinlich, dass neben den globalen Marken mit deutschen Wurzeln bald auch ein großes, internationales Unternehmen als neuer Sponsor des FCB auftritt.“

tz

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Rubriklistenbild: © AFP

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