1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Vor Bundesliga-Start: Oliver Kahn findet Dominanz von FC Bayern „schädlich“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Oliver Kahn war selbst einmal Teil des FC Bayern.
Oliver Kahn war selbst einmal Teil des FC Bayern. © dpa / Andreas Gebert (Archivbild)

Ganze sechs Jahre in Folge konnte sich der FC Bayern den Titel des deutschen Meisters sichern. Geht es nach Oliver Kahn, wird die Siegesserie auch 2018/2019 nicht abreißen.

München - Oliver Kahn hält eine siebte deutschen Meisterschaft in Serie für Bayern München für unvermeidlich. "Es gibt einige Vereine, die um die Champions-League-Plätze mitspielen werden, ob sie allerdings Bayern München gefährlich werden können, das wage ich zu bezweifeln", sagte der frühere Mannschaftskapitän des deutschen Rekordmeisters am Rande eines Werbetermins für seinen Sponsor Tipico in München.

Oliver Kahn ist sich sicher: FC Bayern wird erneut deutscher Meister

Die Alleinherrschaft des FC Bayern müsse an anderer Stelle freilich auch für Sorgenfalten sorgen. "Die Bundesliga, und das weiß sie auch, muss aufpassen, dass die Dominanz des FC Bayern nicht immer schädlicher für das Gesamtkonstrukt wird", betonte Kahn. Erstes Spiel der neuen Saison ist am Freitag (20.30 Uhr/ZDF und Eurosport Player) das Duell zwischen dem Titelverteidiger und der ambitionierten TSG Hoffenheim.

SV Drochtersen/Assel - Bayern München
Bayern siegte in der ersten Runde des DFB-Pokals, Thomas Müller und Joshua Kimmich (r.) jubeln nach Ende des Spiels. © dpa / Carmen Jaspersen

Kahn kann sich vorstellen, dass der FC Bayern "wieder erneut klarer deutscher Meister wird". Grund dafür sei auch, dass die deutschen Nationalspieler oder der polnische Torjäger Robert Lewandowski frustriert von der WM zurückgekommen seien und nun zeigen wollten, "dass sie wesentlich mehr draufhaben". Dies gelte vor allem auch für den kritisierten Lewandowski, "und etwas Besseres kann dem FC Bayern ja gar nicht passieren".

Zugleich plädierte Kahn dafür, dass sich der FC Bayern einen Transfer höchster Güte leistet. Eine Verpflichtung wie jene von Cristiano Ronaldo durch Juventus Turin etwa brächte nach seiner Ansicht "nur Vorteile". Ein Spieler wie Ronaldo sorge dafür, "dass jeder in der Mannschaft ein paar Prozent mehr leistet um zu zeigen: Hey, ich kann auch auf diesem Niveau fußball spielen. Es bringt auch neue Reizpunkte."

Jeroma Boateng plant künftig seine Zukunft in einer neuen Branche, wie tz.de* berichtete.

SID 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Kommentare