FCB-Fanclub: Red Tigers Hatting, Gemeinde Fraunberg, Kreis Erding

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Unsere Reisegruppe in London

München – Kein Verein hat mehr Fanclubs als der FC Bayern München. Jeder einzelne ist etwas Besonderes. Hier stellt sich der Fanclub "Red Tigers Hatting" aus 85447 Hatting, Gemeinde Fraunberg, Kreis Erding vor:

Anzahl unserer Mitglieder: 53

Uns gibt es seit: 2003

Das macht unseren Fanclub aus: Unser Fanclub setzt sich zusammen aus zwei A-Klassen-Vereinen im Landkreis Erding, die nur zwei Kilometer voneinander entfernt sind. Dementsprechend herrscht zwar einerseits eine große Rivalität untereinander, vor allem wenn direkte Derbys anstehen, doch neben dem Platz vereint uns die Liebe zum FC Bayern. Mittlerweile könnten wir zwar mehr als 53 Mitglieder haben, doch das ist aus einem einfachen Grund nicht möglich – unsere Stammkneipe ist dafür zu klein und sie platzt schon jetzt fast aus allen Nähten, wenn wir uns treffen, um gemeinsam die Spiele des FCB anzuschauen. Mindestens fünfmal im Jahr sind wir bei Heimspielen im Stadion mit dabei, auch bei einigen Auswärtsspielen waren wir schon, unter anderem in Mailand und Barcelona. Wenn es unser A-Klassen-Spielplan erlaubt, nehmen wir zudem an Fanclub-Turnieren teil, so waren wir 2013 am Tegernsee und 2010 in Lana. Außerdem veranstalten wir seit unserer Gründung jedes Jahr einen Tagesausflug zum Skifahren.

Unsere beste Fanaktion war: Der absolute Höhepunkt unseres Fanclubs war das Champions-League-Finale 2013 in Wembley und die kuriosen "Begleiterscheinungen", die dieses Spiel für uns mit sich brachte. Wir hatten vom FC Bayern tatsächlich acht Karten bekommen. Natürlich wollten fast alle Mitglieder nach London fahren, deshalb musste das Los entscheiden. Und so kam es, dass sich am frühen Morgen des 25. Mai 2013 acht Bayern-Fans aufmachen wollten in Richtung Flughafen, wo wir uns zu einem privat organisierten Sonderflug eines Club Nr.12-Mitglieds angemeldet hatten.

Wembley in Sichtweite

Sieben Mann waren startbereit, nur L. kam nicht und war auch telefonisch nicht zu erreichen. Wir haben uns zu seiner Wohnung aufgemacht und Sturm geläutet, doch auch das half nicht, er war nicht zu wecken. Wir fuhren also zu siebt zum Flughafen und warteten dort, unter fortgesetztem Telefonterror. Wie sich später herausstellen sollte, war L. am Abend zuvor lange und ausgiebig in Discotheken unterwegs und deshalb nicht wachzukriegen. Eine Stunde vor Abflug haben wir mit dem Reiseveranstalter gesprochen und dieser hat sich bereit erklärt, eine andere Person für L. mitfliegen zu lassen.

Schnell wurde Martin M. angerufen, der bei der Auslosung als erster Ersatzmann gezogen wurde, und dieser zögerte keine Sekunde, sprang in seine Lederhose und machte sich auf den Weg. Auf den letzten Drücker kam er am Flughafen an und stieg mit breitem Grinsen mit uns in die Maschine nach London. Der Ausgang des Spiels ist bekannt, trotzdem werden wir nicht müde, L. noch immer regelmäßig daran zu erinnern…

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Alle Fotos finden Sie hier.

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