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Gastfreundliche Russen

Gebratene Weißwurst für Bayern-Fans im Hochhaus

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Die Bayern-Fans, die die Partie in Moskau in einem Hochhaus neben dem Stadion verfolgten, bekamen gebratene Weißwurst serviert.

München - Rund 70 Fans verfolgten die Champions-League-Partie der Bayern in Moskau aus einem Hochhaus neben dem Stadion. Die Russen zeigten sich gastfreundlich, servierten ein bayerisches Gericht aber auf ungewohnte Weise.

Nicht alle Fans des FC Bayern haben sich vom Geisterspiel in der Champions League abschrecken lassen. Rund 50 Anhänger des deutschen Rekordmeisters verfolgten den 1:0-Erfolg ihres Teams bei ZSKA Moskau trotzdem vor Ort - in einer angemieteten Etage in einem Büroturm neben der Arena Chimki, für die der FC Bayern die Kosten übernahm. "Der Dank hierfür gilt einem ganz besonderen Bayernfan, der bereits am Sonntag nach Moskau geflogen war, um diesen sicher recht ungewöhnlichen Deal einzufädeln", schreibt die Fan-Gruppierung "Club Nr. 12" auf ihrer Facebook-Seite.

Doch nicht nur die eigenen Fans vor Ort und aus Deutschland waren den Moskau-Reisenden eine große Hilfe. Einige Russen zeigten sich gastfreundlich und servierten den Bayern-Anhängern vor Ort Weißwurst - allerdings gebraten. "Da haben sie wohl etwas falsch verstanden", schreibt der Fanclub bei Twitter.

Mit Ausnahme falsch zubereiteten bayerischen Spezialität genossen die Münchner den etwas anderen Blick auf die Partie offensichtlich. Dass sie nicht allzu nah am Geschehen waren, machte ihnen offenbar nichts aus. Schließlich gebe es Stadien, in denen die Bedingungen ähnlich sind - auch mit Eintrittskarte für die Arena. Sie verglichen die Situation mit dem Camp Nou des FC Barcelona: "Die Optimisten unter uns meinen, dass man im Gästeblock in Barcelona auch nicht näher dran ist."

Ganz nebenbei genossen die Anhänger aber nicht nur die Aussicht auf den Rasen, sondern auch auf Moskau und den regen Verkehr dort.

Allerdings reagierte der "Club Nr. 12" mit Unverständnis auf die Tatsache, dass die UEFA es nicht gestattete, 70 extra angereiste Fans des FC Bayern ins Stadion zu lassen, dafür aber rund 500 Sponsorenvertreter, die ihre Karten zum Teil ans ZSKA-Anhänger weitergaben. "Wir werden die Fotos, die wir aufgenommen haben, noch groß ausdrucken und nachzählen", sagt ein Sprecher des "Club Nr. 12". Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vermutet, "dass russische Sponsoren mit Karten versorgt wurden". Die UEFA widerspricht: Es habe nur 75 (statt wie sonst 360) Karten für die UEFA und ihre Partner gegeben, dazu je 75 für jeden beteiligten Klub. Allerdings: Auch jeder Spieler musste eine Eintrittskarte haben.

Der Trip nach Moskau inklusive des außergewöhnlichen Zuschauer-Platzes im Hochhaus neben den Stadion dürfte dennoch ein besonderes Erlebnis gewesen sein - trotz der gebratenen Weißwurst. Wie es den Münchner Anhängern mundete, ist übrigens noch nicht überliefert. 

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