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Farfan: Ein Freund wollte ihn per SMS zu Bayern locken

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Von: Gregory Straub

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Jefferson Farfan hat seinen Vertrag beim FC Schalke bis 2016 verlängert. © dpa

Gelsenkirchen - Jefferson Farfan hat seinen Vertrag beim FC Schalke verlängert, obwohl auch der FC Bayern um seine Dienste buhlte. Neben Sportdirektor Nerlinger beschäftigte sich auch ein Spieler mit einem möglichen Transfer des Peruaners.

Nach langen und zähen Verhandlungen verlängerte Jefferson Farfan kürzlich seinen Vertrag beim FC Schalke 04 bis 2016. Der Unterschrift unter das neue Arbeitspapier war ein monatelanges Feilschen vorausgegangen, während dem der 27-Jährige immer wieder mit lukrativen Angeboten aus dem In- und Ausland kokettierte. Einer der Interessenten war der FC Bayern. Das bestätigte Farfan jetzt in der Sport Bild.

"Christian Nerlinger war der Ansprechpartner von meinem Berater. Wir hatten sehr oft und intensiv mit den Bayern gesprochen", erzählt Farfan, der vor einiger Zeit als Raffzahn hingestellt wurde, da er von den Schalkern für seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag angeblich ein Handgeld von 14 Millionen Euro gefordert haben soll. "Ich bin überhaupt nicht geldgeil", stellt der Gescholtene jetzt klar. Ein Beleg dafür sei zum einen seine Vertragsverlängerung auf Schalke, zum anderen sein Desinteresse an einem Wechsel zu den Milliardären von Anschi Machatschkala, die offiziell angefragt hatten. "Man muss 40 Jahre alt sein und viel Geld wollen, wenn man dort hin wechselt", sagt Farfan.

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Das Interesse der Bayern dagegen habe ihn geehrt. "So eine Anfrage wie die von Bayern hat mich natürlich sehr gefreut. Ich war stolz, dass Bayern interessiert war." Warum es nicht zu einem Wechsel nach München klappte, darüber schweigt sich der Flügelflitzer aus. "Über die Gründe möchte ich nichts sagen."

Dabei hatte sich besonders einer dafür ins Zeug gelegt, dass Farfan nach München wechselt: sein ehemaliger Schalker Mitspieler Rafinha. "Er hat mir permanent SMS geschrieben. Er träumte von einer rechten Seite mit ihm und mir", erzählt Farfan, der seinem südamerikanischen Freund dann aber absagen musste.

Neben Rafinha holte sich Farfan auch bei seinem peruanischen Landsmann Paolo Guerrero Informationen über München und die Bayern ein. "Mit ihm habe ich viel Kontakt, er hat von Bayern geschwärmt", sagt Farfan, der sich jetzt aber ganz auf Schalke konzentrieren will: "Ich kenne und liebe Schalke seit vier Jahren. Ich bin jetzt komplett Schalker."

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