Arsenal gegen Bayern unter Zugzwang

So will Wenger Lewandowski stoppen

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Arsene Wenger (l.) warnt seinen FC Arsenal vor Bayern-Tormaschine Robert Lewandowski.

London - Der FC Arsenal will gegen den FC Bayern das vorzeitige Aus in der Champions League vermeiden. Gunners-Coach Arsene Wenger warnt sein Team daher vor dem Bayern-Torjäger.

Für den FC Arsenal steht nach zwei Champions-League-Spieltagen die Null. Allerdings nicht bei den Gegentoren, sondern auf dem Punktekonto. Gegen die vermeintlichen Außenseiter Dinamo Zagreb und Olympiakos Piräus setzte es zwei Auftaktpleiten. Nun treffen die "Gunners" zweimal in Folge auf den FC Bayern. Einem heißen Anwärter auf den Henkelpott. In den Spielen gegen den deutschen Rekordmeister sollten die Londoner unbedingt mehrfach punkten, um nicht zu sehr auf die Begegnungen zwischen Zagreb und Piräus schielen zu müssen. 

Zweckoptimismus beim FC Arsenal

Arsenal-Trainer Arsene Wenger gab sich auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie kämpferisch. Zwar seien die Bayern das beste Team der Welt, doch "es gibt kein Team ohne Schwachstellen." Wenger verweist auf die letzten erfolgreichen Spiele gegen die Münchner. In der Saison 13/14 trotzten die Londoner dem FC Bayern in der Allianz Arena ein 1:1 ab und in der Spielzeit zuvor gewannen die Engländer in München mit 2:0. Dennoch erfolgte beide Male das Aus im Achtelfinale der Königsklasse.

Diese Saison soll in der Gruppenphase alles besser werden. Daher hat der "Gunners"-Übungsleiter seine Mannen vor einem Spieler besonders eindringlich gewarnt: Robert Lewandowski. Der Stürmer befindet sich in der Form seines Lebens. In seinen 15 Pflichtspielen für den FC Bayern und die polnische Nationalmannschaft hat die Tormaschine bereits 22 Treffer erzielt.

So will Wenger Lewandowski stoppen

Doch Wenger glaubt zu wissen, wie man den Torjäger stoppen kann. "Der beste Weg ihn zu bekämpfen ist, wenn wir viel in Ballbesitz sind. " Sollten die Bayern jedoch die Begegnung an sich reißen, warnt der Franzose seine Mannen. "Dann müssen wir sehr schlau agieren, weil im Strafraum ist er herausragend." Zudem setzt der 65-Jährige auf seine beiden Innenverteidiger im Duell mit dem Polen. "Bei seiner Technik, seinem Abschluss und seinen Bewegungen im Strafraum benötigen wir die Erfahrung von Per Mertesacker und Laurent Koscielny, um ihn zu stoppen. Das wird an diesem Abend sehr entscheidend sein."

Zuletzt gegen Bremen hat Lewandowski erstmals seit dem Spiel in Piräus Mitte September nicht getroffen. Ab 20:45 Uhr wird sich zeigen, ob das Rezept von Wenger aufgeht, oder ob der 27-Jährige wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

deu

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