Transfers, Titel und die Trainerfrage

FC Bayern 2019: Wir blicken in die Kristallkugel und verraten, wie die Saison ausgeht

Am Ende jubelt doch wieder der FCB! Robert Lewandowski und Kollegen werden Deutscher Meister
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Am Ende jubelt doch wieder der FCB! Robert Lewandowski und Kollegen werden Deutscher Meister.

Mit sechs Punkten Rückstand startet der FC Bayern in die Rückrunde. Am Ende werden die Münchner dennoch ganz oben stehen! Außerdem verraten wir, wie das Achtelfinale der Champions League ausgeht.

Noch sonnen sich die meisten Stars des FC Bayern in südlichen Gefilden, aber schon am kommenden Freitag wird’s wieder ernst. Dann nämlich beginnt für das Team des deutschen Rekordmeisters das Trainingslager in Katar. Schon jetzt ist klar: Vor dem FC Bayern liegt ein wegweisendes Jahr 2019. Gelingt der Umbruch? Wie viele Titel holt das Team von Trainer Niko Kovac heuer? Wir stellen fünf Thesen zum FCB-Jahr auf.

1. Der FC Bayern feiert im Mai seinen 29. Meistertitel! Zur Halbserie liegt der FCB sechs Punkte hinter Borussia Dortmund, aber wie Uli Hoeneß sagen würde: Das war’s noch nicht! In der Rückrunde werden sich die Roten nicht erneut eine Schwächephase leisten, sondern an die letzten Partien der Hinrunde anknüpfen. Zur Erinnerung: Vor der Winterpause gab’s fünf Bundesliga-Siege am Stück. Ein weiteres entscheidendes Puzzleteil auf dem Weg zur siebten Meisterschaft hintereinander wird die Rückrunden-Performance des BVB werden. In den bisher absolvierten 17 Spielen verlor der Spitzenreiter nur einmal, drei Mal endete eine Partie unentschieden. So eine Halbserie wird das Team um Kapitän Marco Reus nicht noch mal aufs Parkett zaubern. Und wenn der BVB patzt, werden die Bayern in bester Jäger-Manier zuschlagen. Sorry, liebe Bundesliga, aber auch im Sommer 2019 wird am Marienplatz gefeiert.

2. Klopp kickt die Bayern aus der Champions League! Meistertitel ja, international wird es allerdings ein dürftiges Jahr werden für den FCB. Denn: Am 13. März kommen die Münchner beim Rückspiel gegen den FC Liverpool zum letzten Einsatz in der Champions League. Der Tabellenführer der Premier League setzt sich vor allem dank des starken Hinspiels gegen den FCB durch. Für Niko Kovac und Co. bedeutet das das früheste CL-Aus seit 2010/2011.

In Europa hat der FCB nichts zu feiern: Im CL-Achtelfinale ist gegen Jürgen Klopp, Mo Salah und den FC Liverpool Endstation. Oder?

FC Bayern: Im Sommer-Transferfenster wird richtig zugelangt

3. Hernandez, Pavard, Havertz, Werner und Mister X: Im Sommer langt der FCB richtig zu! Schon jetzt ist den Verantwortlichen an der Säbener Straße bewusst, dass der Umbruch im Sommer fortgeführt werden muss. Der Transfer von Benjamin Pavard (22/VfB Stuttgart) gilt als fix, auch Landsmann Lucas Hernandez ist ein ganz heißer Kandidat. Zunächst galt der 22-jährige Abwehrmann von Atlético Madrid als möglicher Winter-Wechsel, dazu wird es nach unserer Prognose aber nicht kommen. Erst im Sommer kommt Hernandez zum FCB – dazu passt auch, dass Atlético Madrid dann laut SportBild „verhandlungsbereit wäre, was die Ablösesumme betrifft. Zudem werden Kai Havertz (19/Bayer Leverkusen), Timo Werner (22/RB Leipzig) und ein echter Superstar im Sommer nach München wechseln. Wer das sein wird? Da kommt Sportdirektor Hasan Salihamidzic ins Spiel.

4. Hasan Salihamidzic wird auch auf dem Transfermarkt zum fleißigen Arbeiter! Ungeachtet aller öffentlichen Kritik stehen die Bayern-Bosse zu ihrem Sportdirektor, loben Brazzo immer wieder für seinen Fleiß. Im Sommer muss und wird Salihamidzic dann auch im Transfer-Karussell seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der FCB stellt dem 42-Jährigen rund 200 Millionen Euro für die Shopping-Tour zur Verfügung. Aber Brazzo ist nicht nur als Einkäufer gefragt, sondern muss auch Jerome Boateng (30) oder Mats Hummels (30) zu einem guten Kurs bei einem neuen Klub unterbringen. Zudem muss er Franck Ribéry (35) klarmachen, dass im Sommer Schluss mit lustig ist. Viel zu tun für den fleißigen Arbeiter Salihamidzic!

Grund zum Ärger gibt’s für FCB-Präsident Uli Hoeneß nur in der Champions League.

5. Niko Kovac erlebt auch das Weihnachtsfest 2019 als Trainer des FC Bayern! Im November 2018 schien das Schicksal von Niko Kovac (47) in München bereits besiegelt, der Trainer des FCB wurde öffentlich angezählt. Mittlerweile hat sich die Lage an der Säbener Straße wieder deutlich beruhigt, Siege sind eben die beste Medizin gegen bayerische Nervosität. Kovac wird sein Team in der ersten Saison zum Meistertitel und zum Sieg im DFB-Pokal führen, das frühe Aus in der Champions League gegen Liverpool wird der Kroate letztlich verschmerzen können. Statt Arsene Wenger oder Zinedine Zidane wird der Bayern-Coach auch beim Weihnachtsfest 2019 noch Niko Kovac heißen.

Jonas Austermann

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