Am Mittwoch geht es nach Katar

Die letzte Bayern-Einheit vor dem Trainingslager

FC Bayern München, Training, Trainingslager, Katar
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Am Dienstag haben die Profis des FC Bayern München die letzte Einheit vor dem Trainingslager absolviert.
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Am Dienstag haben die Profis des FC Bayern München die letzte Einheit vor dem Trainingslager absolviert.
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Am Dienstag haben die Profis des FC Bayern München die letzte Einheit vor dem Trainingslager absolviert.

Die Profis des FC Bayern München haben am Dienstag ihre letzte Einheit vor dem Trainingslager absolviert. Hier finden Sie Bilder vom Abschlusstraining.

Pep Guardiola betrat das Podium im Kurzarm-Shirt, nahm Platz und kam sofort zur Sache. „Ich will in der Premier League trainieren“, sagte der katalanische Star-Trainer, der den FC Bayern im Sommer verlassen wird. Zwar sei beim deutschen Rekordmeister alles toll, er könne sich über nichts beklagen. Aber: Dieser Pep Guardiola strebt trotzdem nach England, er braucht eine neue Herausforderung.

Dass es ihn dort zu Manchester City zieht, wo seine Vertrauten aus Barcelona-Zeiten arbeiten, davon gehen alle aus. Bestätigen wollte der Spanier das allerdings nicht. „Ich habe mich noch nicht verpflichtet“, erklärte Guardiola. Klar ist gleichwohl: Dieser ungezügelte Fußball-Perfektionist, der schon beim Trainingsauftakt des FC Bayern wieder wild fuchelte, herumdeutete, tänzelte - er lechzt nach einem neuen Projekt, nach neuen Figuren, die er verschieben und justieren kann.

Guardiola wirkte nach seiner Erklärung gelöst, wie befreit von einer Last. Immer wieder waren in den vergangenen Monaten die Fragen nach seiner Zukunft gekommen, nie gab es darauf eine befriedigende Antwort - bis zum Sonntag vor Weihnachten und der Pressemitteilung, die seinen Abschied offiziell machte und Carlo Ancelotti als seinen Nachfolger bestätigte. Nun, am frühen Nachmittag des 5. Januar 2016, sprach der Spanier erstmals öffentlich darüber - und es war ihm ein spürbares Anliegen.

Guardiola entschuldigte sich sogar für seinen Entschluss, er zeigte Verständnis für die Enttäuschung im Verein, und er versprach, sich bis zum letzten Tag anzustrengen wie bisher. Die Lösung mit Ancelotti sei für Bayern die „perfekte Entscheidung“, der smarte Italiener „ein sehr intelligenter“ Trainer und Mensch. „Es war ein Traum und es ist ein Traum für mich. Ich bin dankbar für die Möglichkeit bei Bayern. Alles wird gut“, sagte Guardiola.

Aber es sei eben auch erst seine zweite Trainerstation nach dem FC Barcelona, er nehme in England auch das Risiko in Kauf, zu scheitern. „Ich will die Stimmung, die Emotionen erleben. Wenn ich 55 oder 60 Jahre alt wäre, würde ich bleiben, bis Karl-Heinz Rummenigge oder Matthias Sammer sagen: Es ist genug.“ Doch so hat Guardiola seinem Vorstandschef und dem Sportvorstand klargemacht, dass die Zeit für ihn reif ist.

Dass künftig, wenn der Countdown bis 30. Juni heruntertickt, die Erwartungshaltung noch einmal rasant nach oben schnellt, kümmert Guardiola nicht. Er ist stolz auf 51 Hinrundenspiele in der Bundesliga unter seiner Führung mit nur einer Niederlage, er hält den vierten Meistertitel in Serie für „most important“, das Wichtigste.

Für ihn ist der Titel in der Champions League, ist das Finale in Mailand am 28. Mai nicht der alleinige Maßstab. Dass er freilich daran und am Erbe von Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld oder Udo Lattek gemessen wird, dass er sonst als Unvollendeter gilt, „verstehe ich. Aber ich gehe mit diesem Druck ohne Probleme um“, sagte er. Guardiolas Maßstab bleibt die Mannschaft, bleibt es, den Spielern zu helfen: „Das ist genug.“

Dafür bildet das umstrittene Trainingslager in Doha/Katar, dass der FC Bayern ab Mittwoch (6. bis 12. Januar) zum sechsten Mal in Folge bezieht, den Grundstock. Guardiola wird alle Spieler mitnehmen, auch die verletzten Franck Ribery, Medhi Benatia, Mario Götze und David Alaba. Bis auf Alaba werden aber im Wüstenstaat die anderen nicht in den normalen Trainingsbetrieb eingreifen können.

Spätestens jedoch beim Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse am 23. Februar bei Juventus Turin hätte Guardiola auch sie gerne dabei. „Ich habe drei Spiele von Juve gesehen: Wow!“, meinte er, um nachzuschieben: „Natürlich will ich die Champions League gewinnen, aber ich will dafür den ganzen Kader. In der Champions League entscheidet das Momentum.“ Das Momentum, das er so gerne auch noch beeinflussen würde.

sid

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