Aufstiegstraum geplatzt

Schweinsteiger weint: "Einer der schlimmsten Momente"

München - Tobias Schweinsteiger war nach dem verpassten Aufstieg fassungslos. Der Leader der kleinen Bayern kämpfte nach der Partie mit den Tränen.

Aktuell: Beim FC Bayern II stehen nach dem verpassten Aufstieg große Umbaumaßnahmen an. Vier Neuzugänge hat der Rekordmeister schon unter Vertrag genommen. Gleichzeitig flüchten viele Talente, um ihr Glück bei einem anderen Verein zu suchen.

Im Fußball ist eben leider doch alles möglich. "Wir waren eigentlich schon in der 3. Liga. Lukas hat das nicht mit Absicht gemacht", erklärte Tobias Schweinsteiger nach dem verpassten Aufstieg über den folgenschweren Patzer des Schlussmanns. "Der Schiri sagt, wenn er den Ball fängt, pfeift er das Spiel ab."

180 Minuten hatte die Elf von Trainer Erik ten Hag gegen die robusten Kölner nicht nur mitgehalten, sondern phasenweise sogar dominiert. In beiden Partien war die Mannschaft spielerisch überlegen. Im Hinspiel im Kölner Südstadion haperte es noch an den Torgefahr. Nicht so am Sonntagnachmittag, als Sallahi mit seinem Doppelpack die Weichen für die kleinen Bayern eigentlich schon auf Sieg gestellt hatte.

"Wir haben es genauso gespielt, wie man es spielen muss", war der große Bruder von Nationalspieler Bastian um Fassung bemüht. "Wir haben eingesteckt, ausgeteilt, dagegengehalten. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht."

Und trotzdem feierten am Ende die Kölner, die durch den Last-Minute-Treffer von Oliver Laux doch noch den Aufstieg in die 3. Liga feiern konnten. "Das, und der Autounfall, den ich in Braunschweig hatte, waren die schlimmsten Momente", sagte Schweinsteiger mit Blick auf seine Karriere.

Der Routinier blickte nach der Partie bereits nach vorne. "Die Liga wird nicht leichter für uns zu spielen", sagte er mit Blick auf die kommende Saison. "Wir werden wieder angreifen.

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