Wie bei Gnabry?

FC Bayern an 12-Millionen-Euro-Transfer vom VfB beteiligt? Reschke äußert sich zu Spekulationen

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Ozan Kabak, hier im Trikot von Galatasaray Istanbul. 

Der VfB Stuttgart hat die Verpflichtung von Abwehrtalent Ozan Kabak bestätigt. Allerdings soll der FC Bayern an diesem Transfer beteiligt gewesen sein, oder nicht? Medienberichte widersprechen sich. Nun äußerte sich Reschke dazu.

Update vom 18. Januar: Nachdem der kicker berichtete, dass der FCB angeblich seine Hände beim VfB-Transfer des türkischen Spielers Ozan Kabak beteiligt sei, fragt die Bild bei, VfB-Vorstand Michael Reschke nach, was an diesen Gerüchten dran sei. Dieser dementierte alle Spekulationen um eine FC-Bayern-Beteiligung: „Wir verweisen es total ins Reich der Fabeln, dass es bei Ozan Kabak irgendwelche Vorvereinbarungen mit anderen Klubs gibt. Der Spieler gehört dem VfB. Kein anderer Verein ist involviert. Ich weiß nicht, warum solche Fehl-Informationen verbreitet werden. Wir haben diesen Transfer alleine abgewickelt.“

Außerdem berichtete Reschke wie stolz sie auf diesen Wechsel seien. Es würde sehr für den VfB sprechen, wenn so ein Spieler, um den mehrere europäische Top-Teams gebuhlt haben, in Stuttgart unterschreibt. 

War FC Bayern beim Transfer von Ozan Kabak beteiligt?

Update vom 17. Januar, 17.04 Uhr: Erst berichtete der Kicker über einen möglichen Deal zwischen Stuttgart und dem FC Bayern, nun ließ Sky Sport verlauten, dass diese Vereinbarung nicht existiere. 

"Wir freuen uns sehr, dass sich Ozan trotz zahlreicher anderer Angebote von namhaften europäischen Klubs für den VfB entschieden hat", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke über die Verpflichtung des Spielers. Der Spieler soll die kolportierten 12 Millionen Euro kosten. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger wechselt von Champions-League-Teilnehmer Galatasaray Istanbul an den Neckar und unterzeichnete einen Vertrag bis Ende Juni 2024.

Die zwei Berichte widersprechen sich, wobei der Kicker ihre Information schon morgens publik machte und Sky Sport mit ihrer Meldung am Nachmittag online ging. 

Erstmeldung: Deal wie bei Gnabry? FCB angeblich an 12-Millionen-Euro-Transfer vom VfB beteiligt

Stuttgart - Etwas überraschend kam der Wechsel von Ozan Kabak zum VfB Stuttgart schon. Eigentlich hatte der Innenverteidiger in Diensten von Galatasaray Istanbul eine Ausstiegsklausel von 7,5 Millionen in seinem Vertrag. Am Ende überweist der VfB 12 Millionen Euro an den Bosporus und macht Kabak zum Rekordtransfer.

Neben dem VfB waren unter anderem auch die AS Rom und der FC Watford am 18-Jährigen interessiert. Kabak soll Anfang der Woche noch zu einem Wechsel in die Premier League tendiert haben. Allerdings wollten sowohl die Roma als auch Watford nur die vertraglich verankerte Summe bezahlen. Das soll aber nicht der einzige Grund für Kabaks Entscheidung pro Deutschland sein.

Medien: FC Bayern in Kabak-Transfer involviert

Wie der kicker berichtet, soll der FC Bayern in den Kabak-Transfer involviert sein. Dabei soll der FCB aktueller Interessent und möglicher späterer Abnehmer für den türkischen U18-Nationalspieler sein. Das erinnert an den Transfer eines aktuellen Bayern-Stars.

Bei Serge Gnabrys Wechsel vom FC Arsenal zum SV Werder Bremen im Sommer 2016 soll der Rekordmeister ebenfalls seine Finger im Spiel gehabt haben. Dabei soll ein Deal existiert haben, der einen späteren Wechsel Gnabrys nach München erleichtert. Der deutsche Nationalspieler wurde dann 2017 nach München verkauft, spielte aber noch eine Saison auf Leihbasis für die TSG Hoffenheim.

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Kombination mit Pavard-Wechsel wohl ausgeschlossen

Wird Kabak also der neue Gnabry? Wie genau die Vereinbarung zwischen den Schwaben und dem FC Bayern aussehen soll, berichtet das Fachmagazin nicht. Eines wird in dem Bericht aber beinahe ausgeschlossen. Einen vorzeitigen Wechsel von Benjamin Pavard im Zusammenhang mit dem Kabak-Deal wird es eher nicht geben.

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sh

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