Angebliches Interesse am Verteidiger

Bericht: Bayern klopft bei Real an - wegen Ramos!

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Anruf aus München bei Sergio Ramos beziehungsweise bei seinem Berater? Eher unwahrscheinlich!

München - Bereits im vergangen November tauchten erste Spekulationen auf, wonach der FC Bayern an den Diensten von Sergio Ramos von Real Madrid interessiert sei. Nun gibt ein spanischer Medienbericht dem Gerücht neue Nahrung.

Damals, im November 2014, verwies Matthias Sammer die aufkeimenden Spekulationen, wonach der FC Bayern die Fühler nach Sergio Ramos von Real Madrid als Ersatz für den damals verletzten David Alaba ausgestreckt habe, ins Reich der Fabel.

"Wenn die Gerüchte aus Spanien immer stimmen würden, müssten wir mittlerweile mit vier Mannschaften auflaufen und hätten noch einen spanischen Sportdirektor", fand Sammer bei Sky klare Worte. Und er forderte auch dazu auf, einfach mal den gesunden Menschenverstand auszupacken. Schließlich habe Ramos ja auch "einen längerfristigen Vertrag bei einem nicht ganz so schlechten Verein."

Hat Bayern den Berater und Bruder von Sergio Ramos kontaktiert?

Das stimmt zwar nach wie vor, der 29-Jährige ist bis Sommer 2017 vertraglich an die "Königlichen" gebunden. Doch nun sorgt ein Bericht aus Spanien für neue Spekulationen. Wie das Online-Portal "Voz Populi" schreibt, wurde Rene Ramos, Berater und Bruder des spanischen Welt- und Europameisters, in der Länderspielpause von Seiten des FC Bayern kontaktiert. Laut Bericht sollen die Münchner ihre Fühler nach dem Weltklasse-Verteidiger ausgestreckt haben, weil die Verhandlungen zwischen Ramos und Real über einen neuen Vertrag und damit eine bessere Entlohnung ins Stocken geraten seien.

Demnach fordere Ramos ein ähnliches Gehalt wie die Offensiv-Superstars Cristiano Ronaldo oder zumindest Gareth Bale. Der Waliser soll pro Saison rund elf Millionen Euro netto bekommen. Real-Präsident Florentino Perez scheint aber nicht gewillt zu sein, Ramos in einer ähnlichen Größenordnung zu bezahlen.

Angebliches Bayern-Interesse als Trumpf im Gehaltspoker?

Für den kopfballstarken Defensivmann, der nach Ablauf des aktuellen Kontraktes 31 Jahre alt wäre, wird der anschließende Vertrag wohl der letzte große in seiner Karriere sein. Dementsprechend pokert Ramos um ein hohes Gehalt. In diesem Kontext ist dann wohl auch das kolportierte Interesse des FC Bayern zu sehen.

Gut möglich, dass der Berater Ramos mit potenziellen Abnehmern kokettiert, um das Salär seines Bruders (und im übrigen damit auch seine Provision!) in die Höhe zu treiben. Wie "Voz Populi" schreibt, sollen die Real-Bosse maximal acht Millionen Euro Gehalt bieten - da kommt ein angeblicher, finanzstarker Interessent wie der FC Bayern gerade recht.

Nichtsdestotrotz lassen sich die Verbindungen zwischen den Vereinsbossen aus Spanien und Deutschland als gut bezeichnen. Im vergangenen Sommer gab es bekanntlich zwei Wechsel zwischen Real und dem FC Bayern. Toni Kroos verließ die Säbener Straße und schlug in Madrid in seiner Debütsaison voll ein. Im Gegenzug wechselte Routinier Xabi Alonso nach München und machte sich in Pep Guardiolas System - zumindest in der Hinrunde - unverzichtbar.

Dass in naher Zukunft ein Transfer von Sergio Ramos von Real zu Bayern realisiert wird, scheint aber ziemlich unwahrscheinlich.

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