Von London nach München?

Transfer zum FC Bayern? Nationalspieler flirtet offensiv mit Nagelsmann - „es ehrt einen“

Training Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsspiel mit Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger
+
Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger (v. li.) bilden den Chelsea-Block in der deutschen Nationalmannschaft. Einer von ihnen sprach über seine mögliche Zukunft beim FC Bayern München.

Ein deutscher Nationalspieler gilt als absolute Wunschlösung beim FC Bayern. Jetzt meldet sich der Umworbene das erste Mal zu Wort – und zeigt sich durchaus angetan.

Hamburg/München - Seit Wochen geistert der Name Antonio Rüdiger* durch die Säbener Straße. Verschiedenen Medienberichten zufolge genießt der Nationalspieler bei den Entscheidern des FC Bayern große Wertschätzung*. Sogar Julian Nagelsmann ließ sich kürzlich zu lobenden Worten hinreißen; Konkretes konnte, wollte und durfte der Bayern-Trainer aber natürlich nicht vermelden. Jetzt äußerte sich auch Rüdiger zum ersten Mal.

„Es ehrt einen, und zeigt, dass man in den letzten Monaten und Jahren viel richtig gemacht hat“, sagte Rüdiger am Dienstag (5. Oktober) in Hamburg, als er auf das Interesse des FC Bayern München* angesprochen wurde. Dort bereitet sich der 28 Jahre alte Abwehrspieler in Diensten des Champions-League-Siegers FC Chelsea aktuell mit der deutschen Nationalmannschaft auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien vor. Er lasse sich aber „nicht zu viel ablenken“ von den Gerüchten um seine Zukunft und verwies auf die „Verpflichtungen gegenüber meinem Klub“.

FC Bayern: Antonio Rüdiger konnte sich mit Chelsea auf keinen neuen Vertrag einigen

Rüdigers Vertrag beim FC Chelsea läuft am Saisonende aus. Der 28-Jährige könnte die Blues ablösefrei verlassen, sofern sich beide Seiten nicht doch noch auf einen neuen Vertrag einigen. Eine große Rolle soll dabei laut Mirror das Salär des gesetzten Abwehrrecken* spielen. Erste Gespräche mit Chelsea-Verantwortlichen über eine Vertragsverlängerung hatten zu keinem Ergebnis geführt.

In einer ähnlichen Situation befindet sich Rüdigers DFB-Partner in der Innenverteidigung: Niklas Süle vom FC Bayern. Auch der Vertrag des 26-Jährigen in München läuft zum Saisonende aus, auch hier sollen die Gespräche stocken. Wenngleich Süles Formkurve derzeit steil nach oben zeigt, gilt er als Wackelkandidat bei den Bayern* – und Rüdiger als ein möglicher Ersatz.

Antonio Rüdiger: Ist seine Zukunft von Bayerns Niklas Süle abhängig?

Antonio Rüdiger* wollte davon nichts wissen. Seine Vereinszukunft sei „nicht von Niki Süle abhängig“, erklärte der Abwehrmann nach einem Training der deutschen Nationalmannschaft. Neben dem FC Bayern gelten auch Real Madrid, Juventus Turin und Paris Saint-Germain als Interessenten für Rüdiger. Doch auch damit will sich der 28-Jährige im Moment nicht beschäftigten: „Das ist Zukunftsmusik. Wo ich bin, fühle ich mich wohl. Es geht immer weiter, ich muss mich immer wieder neu beweisen. Das versuche ich zu machen“, erklärte er. (jo/dpa/SID) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare