Bayern aber auch ohne Superstars top

Robben und Ribéry bald wieder fit

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Arjen Robben und Franck Ribéry dürften am kommenden Sonntag gegen Gladbach wieder einsatzbereit sein.

München - In Bremen lief das Bayern-Spiel auch ohne sie: Franck Ribéry und Arjen Robben mussten am Samstag angeschlagen pausieren. Doch die beiden Superstars sind bald wieder einsatzbereit.

Der Sand ist raus aus dem Getriebe, die Bayern verteilen kräftig Hiebe! Nachdem Schachtjor Donezk unter der Woche gleich sieben Stück davon kassiert hatte, beließen es die Münchner in Bremen bei vieren. 4:0 fertigte der FC Bayern den SV Werder ab, doch viel wichtiger war die Erkenntnis: Auch ohne Rib & Rob sind die Bayern top!

Franck Ribéry und Arjen Robben fehlten dem Rekordmeister auf der Dienstreise in die Hansestadt, was im Vorfeld zu den wildesten Zahlenspielen geführt hatte. Die Trefferanzahl, die Siegquote – ohne Robbery sollten die Roten plötzlich nur noch halb so gut sein. Doch das widerlegten sie am Samstag eindrucksvoll.

Rückkehr gegen Gladbach

„Das zeigt den Charakter der Mannschaft“, lobte Sportvorstand Matthias Sammer die Spieler. Doch wenn es in die heiße Endphase der Saison geht, wollen die Bayern nicht auf ihre Superstars verzichten. Müssen sie auch nicht. Rob & Rib sind bald wieder fit!

Wie die tz erfuhr, sind Ribéry und Robben schon am Sonntag im Spitzenspiel gegen Borussia Mönchengladbach wieder einsatzbereit. Robbens eingeklemmter Nerv im Rücken rebelliert nicht mehr, der Holländer kehrt in den nächsten Tagen ins Mannschaftstraining zurück. Robben selbst sprach gegenüber der tz von einer nervigen Geschichte, die aber keine gravierende Verletzung nach sich zog. Auch bei Ribéry sieht es gut aus. Die Stauchung im Sprunggelenk, die sich der Franzose gegen Donezk zuzog, soll bis Sonntag ausgeheilt sein.

Doch auch ohne das Duo zementierten die Bayern in Bremen ihre Tabellenführung. Sogar ein Tor Marke Robben durften die FCB-Fans im Weserstadion bejubeln, als Thomas Müller den Ball vom rechten Strafraum­eck herrlich mit links ins Netz jagte (24.). „Der Arjen war ja nicht da. Da habe ich mich mal versucht“, grinste der Traumtorschütze.

Müller: Respekt an die Mannschaft"

Im Gegensatz zu den vorherigen Partien gegen Köln, Braunschweig oder Hannover stimmte wie schon gegen Donezk nicht nur das Ergebnis in der Hansestadt. Über 90 Minuten kontrollierte der FCB das Spiel, ließ kaum Torchancen zu und zeigte sich im Spiel nach vorne gnadenlos effektiv. „Nach dem Highlight am Mittwoch ist es nicht ganz so leicht, wieder in den Liga-Alltag zu kommen, nach Bremen zu fahren und wieder Bäume auszureißen“, gestand Müller: „Deshalb Respekt an die Mannschaft.“

Philipp Lahm pflichtete ihm da bei, richtete für die 82 Minuten vor seiner Einwechslung ein „großes Kompliment“ an seine Kollegen. Zugleich erklärte der wiedergenesene Kapitän auch, weshalb es ohne Robbery nicht immer ganz so einfach ist: „Das sind zwei exzellente Fußballer, die ihre Qualität im Eins-gegen-Eins haben. Wenn man sich unser Spiel in Bremen angeschaut hat, hatten wir nicht so viel Qualität im offensiven Eins-gegen-Eins. Deswegen müssen wir unsere Spielweise dann ein bisschen anpassen.“

Karl-Heinz Rummenigge gab ihm recht. „Das System ist entscheidend“, erklärte der FCB-Boss kurz vor der Abfahrt aus Bremen, als Pep Guardiola in den Bus einstieg und zeigte auf seinen Coach: „Und deshalb haben wir ihn.“ Doch der wird sich sicher am meisten freuen, wenn die beiden Superstars wieder fit sind…

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sw, mic

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