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Salihamidzic übt nach Robben-Platzverweis Kritik - allerdings nicht am Spieler

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Musste das Spielfeld verlassen: Arjen Robben.
Musste das Spielfeld verlassen: Arjen Robben. © dpa / Peter Steffen

Arjen Robben erlebte das Ende des Spiels gegen den VfL Wolfsburg nicht mehr auf dem Rasen mit. Der Niederländer war vom Platz gestellt worden - und Hasan Salihamidzic übt danach leise Kritik.

München - Arjen Robben - bekannt für theatralische Auftritte bei Gegner-Berührungen - fällt im Strafraum. Foul oder Schwalbe? Diese Frage stellt sich wohl jeder Schiedsrichter schnell, wenn der Niederländer zu Boden geht. Beim 3:1 (1:0) von Bayern München beim VfL Wolfsburg entschied sich Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) für das Schauspiel und zückte die Gelbe Karte.

Nach einem Foul an VfL-Defensivmann Elvis Rexhbecaj sah Robben in der zweiten Halbzeit erneut Gelb und kassierte folgerichtig die Ampelkarte (57.). "Vielleicht hätte man es eleganter klären können", sagte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Anschluss. Hätte der Unparteiische Robben nach seinem Foul an dem VfL-Spieler noch einmal ermahnt, "hätten wir ihn vielleicht ausgewechselt. Aber ich rege mich nicht auf", betonte er.

Die Verwarnung in der ersten Hälfte war umstritten. Robben (44.) war im Strafraum mit Maximilian Arnold zusammengeprallt und zu Boden gegangen.

Arjen Robben bittet bei Schiri Guido Winkmann um Nachsicht.
Arjen Robben bittet bei Schiri Guido Winkmann um Nachsicht. © dpa / Peter Steffen

Niko Kovac: „Keine bewusste Schwalbe“

"Die erste Gelbe Karte muss man nicht geben, das war keine bewusste Schwalbe", sagte Bayern-Coach Niko Kovac: "Die zweite kann man geben." Statt also seinen beeindruckenden 150. Sieg im 196. Bundesligaspiel und den Befreiungsschlag des Rekordmeisters aus der Mini-Krise nach Abpfiff auf dem Rasen zu feiern, flog der 34-jährige Robben diesmal vom Platz.

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sid

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