Interview über die Ausfälle und seine Form

Robben zur tz: "Es sind ja kaum noch Spieler da"

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Noch steht nicht fest, ob Robben am Freitag gegen Wolfsburg dabei ist.

München - Arjen Robben durfte zwar beim Pokalsieg in Münster nicht spielen, absolvierte aber nach der Partie ein paar Sprints. Anschließend sprach er mit der tz über seine Fitness und den so wichtigen Rhythmus.

Arjen Robben marschierte nach dem 4:1-Pokalsieg in Münster als einer der Letzten in die Kabine, obwohl der 30-Jährige das Spiel 90 Minuten lang von der Bank aus verfolgt hatte. Erst nach dem Abpfiff kam der Holländer auf den Platz – allerdings nicht, um mit den Fans zu feiern, sondern um ein paar Sprints zu absolvieren. Als „ein bisschen Training“ beschrieb Robben seine Einheit: „Sonst wäre es ein freier Tag gewesen. Doch ich wollte unbedingt noch was machen, deshalb bin ich gelaufen.“ Anschließend sprach er über seine Fitness und den so wichtigen Rhythmus.

Arjen, Sie selbst haben nicht gespielt. Waren Sie mit den Kollegen zufrieden?

Arjen Robben (grinst): Wir sind souverän weitergekommen, das zählt. Das Wichtigste für uns ist jetzt, in den Rhythmus zu kommen.

Bei wieviel Prozent ist der FC Bayern mittlerweile?

Arjen Robben: Das ist schwierig zu sagen. Auf jeden Fall noch nicht bei einhundert. Aber das ist in dieser frühen Phase doch normal. Genau deshalb ist es für uns jetzt wichtig, so schnell wie möglich unseren Rhythmus zu finden.

Sie kamen wie die deutschen WM-Fahrer und auch Dante erst spät zur Mannschaft. Jetzt müssen Sie viel früher als erwartet wieder voll ran.

Arjen Robben: Wir haben doch keine andere Wahl, es sind ja kaum noch andere Spieler da. Natürlich wissen wir auch, dass das keine ideale Vorbereitung ist. Aber es ist nun mal so, und das können wir nicht ändern. Und so schlimm ist es auch nicht, vor allem für die deutschen Spieler. Sie sind durch den WM-Triumph immer noch euphorisiert. Jetzt müssen wir den Schalter umlegen und den Rhythmus finden.

Der scheint eine sehr große Bedeutung zu haben.

Arjen Robben: Ich weiß, dass ich mich wiederhole. Aber glauben Sie mir, dass das Wort in der nächsten Zeit noch häufiger fallen wird.

Wie fit sind Sie inzwischen? Bislang haben Sie nur vier Minuten gegen die MLS-Auswahl gespielt...

Arjen Robben: Ich bin nicht verletzt, allerdings habe ich nach unserer Rückkehr zwei Tage nicht trainieren können. Jetzt fühle ich mich deutlich besser, es geht mir wieder gut. Ich will so schnell wie möglich wieder topfit werden.

Bis Freitag bleibt nicht mehr viel Zeit. Sind Sie bis dahin einsatzbereit?

Arjen Robben: Ich arbeite jeden Tag, und dann wird man Freitag sehen, ob es reicht. Wir müssen jetzt die nächsten zwei, drei Wochen gut überstehen. Es stehen zwei Spiele an, dann gibt es schon wieder eine Länderspielpause. Vielleicht ist die gar nicht so schlecht, um weiter an der Fitness zu arbeiten.

Apropos Länderspiele: Haben Sie eigentlich auch über einen Rücktritt aus der niederländischen ­Nationalelf nachgedacht?

Arjen Robben: Nein, ich trete definitiv nicht aus der Nationalmannschaft zurück.

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Interview: Sven Westerschulze

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