Bosingwa nein - Friedrich ja?

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Wechselt Arne Friedrich zu den Bayern?

München - Erhört der FC Bayern den Großteil seiner vielen Fans und wird doch noch auf dem Transfermarkt aktiv? Sieben Tage haben die Münchner noch Zeit, um personell nachzubessern.

Am 31. August schließt die Transferliste, bis dahin können die Bayern noch nachlegen. Die große Frage: Holt sich der Rekordmeister noch Verstärkung?

Nach dem schlechtesten Bundesliga-Start seit 43 Jahren lechzen die Bayern-Fans nach weiteren Transfers. Und das, obwohl der FCB mit den Verpflichtungen von Mario Gomez, Anatoli Timoschtschuk und Co. bereits über 50 Millionen Euro investiert hat. Doch nach dem Stotterstart taten die Fans der Bayern ihren Frust in einem öffentlichen Brief kund. Botschaft Nummer 1 des Pamphlets: Weitere Verstärkungen müssen her!

Dabei hatten Manager Uli Hoeneß und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ihre Transferaktivitäten eigentlich schon eingestellt, nachdem klar war, dass die Wunschkandidaten Manuel Neuer (FC Schalke 04/Tor) und José Bosingwa (FC Chelsea/Rechtsverteidiger) nicht zu haben sind. Doch nach dem Fehlstart tauchen wieder einige Namen auf, die zuvor schon mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden waren. Zum Beispiel:

Die Bayern in Mainz: Vernichtende Einzelkritik

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Robert Enke (Hannover 96/Tor): 96-Manager Jörg Schmadtke sagte am Wochenende im DSF , dass er sich grundsätzlich mit jedem unterhält, der ihn anspricht. Im Klartext: Sollten die Bayern sich melden, wären die Niedersachsen gesprächsbereit. Enke hat in Hannover noch einen Vertrag bis 2010.

Darijo Srna (Schachtjor Donezk/Rechtsverteidiger): Eigentlich hatten die Bayern den Kroaten bereits von ihrer Liste gestrichen (O-Ton Rummenigge: „Nach vorne sehr stark, aber nach hinten...?“). Möglicherweise hat sich die Meinung über den 27-Jährigen aber mittlerweile geändert. Nachteil: Srna wäre in der Champions League nicht für die Bayern spielberechtigt.

Die Saisonstarts der Bayern in den vergangenen 43 Jahren

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Neu in der Liste potenzieller Zugänge: Arne Friedrich (Hertha BSC/Innen- und Rechtsverteidiger). Mit der Verpflichtung des Nationalspielers würden die Bayern gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, schließlich kann der 30-Jährige sowohl in der Innen- als auch in der Rechtsverteidigung eingesetzt werden. Friedrich hatte sich zuletzt mit Trainer Lucien Favre verkracht und könnte die Berliner für fünf bis sieben Millionen Euro verlassen.

Indiz für das Bayern-Interesse: Bayern-Spion Paul Breitner weilte am Wochenende beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC und machte sich einen direkten Eindruck von Friedrich.

Rafael van der Vaart und Wesley Sneijder, jene Namen also, die im Bayern-Umfeld mit am meisten Leidenschaft genannt wurden, sollen laut Bild dagegen kein Thema mehr sein.

tz

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