Wechsel schon im Winter?

AS Rom will Benatia zurück!

+
Medhi Benatia kam im Sommer 2014 vom AS Rom nach München. Kehrt der Marokkaner bald zurück?

München - Seit Sommer 2014 spielt Medhi Benatia beim FC Bayern. Richtig angekommen in München ist der Marokkaner immer noch nicht. Sein Ex-Verein AS Rom plant daher eine Rückholaktion.

Eine Erfolgsgeschichte ist die Kombination von Medhi Benatia und dem FC Bayern bislang noch nicht. Als der Marokkaner im Sommer 2014 kurz vor dem Ende der Wechselperiode nach München wechselte, waren die Hoffnungen groß. Kolportierte 26 Millionen Euro überwies der FC Bayern an den AS Rom für Benatia und reagierte damit kurzfristig auf die Kreuzbandverletzung von Javi Martinez. Für fünf Jahre sicherte man sich die Dienste des marokkanischen Abwehrspielers, der in Italien nicht nur durch Zweikampfstärke, sondern auch durch Torgefahr bei hohen Bällen auffiel (fünf Tore in 33 Ligapartien in der Saison 2013/14).

Schon im Sommer glühten die Drähte zwischen Italien und München

Doch ob Benatia seine Vertragslaufzeit an der Säbener Straße voll auskostet, ist unklar. Wie die Internetseite "Gazzetta World", die englischsprachige Ausgabe der "Gazzetta dello Sport" im Netz, berichtet, plant der AS Rom im Winter eine Rückholaktion.

Demnach habe man bereits im Sommer 2015 Benatia wieder zurück zu den "Giallorossi" lotsen wollen. Da der FC Chelsea Roms Verteidiger Kostas Manolas verpflichten wollte, erinnerten sich die römischen Klubbosse bei der Suche nach gleichwertigem Ersatz an ihren ehemaligen Abwehrspieler und nahmen zum FC Bayern Kontakt auf, wie es im Bericht heißt. Allerdings konnte man sich mit Chelsea nicht rechtzeitig vor Ende der Transferfrist auf die Details des 35 Millionen Euro schweren Deals einigen. Und außerdem wollten die Bayern nach Dantes Abgang zum VfL Wolfsburg keinen weiteren Defensivspezialisten abgeben. Angeblich hatten im Sommer auch Inter Mailand und Juventus Turin großes Interesse an Benatias Diensten gezeigt. Doch der blieb in München.

20-Millionen-Angebot in der Winterpause?

Die Roma, im vergangenen Spieljahr noch italienischer Vizemeister, hat einen schwachen Saisonstart hingelegt und schaut sich nach Verstärkungen um. Vom geplatzten Benatia-Deal im Sommer nicht entmutigt, sollen die Römer für die Winter-Transferperiode ein 20-Millionen-Euro-Angebot vorbereiten, um den Bayern einen Wechsel schmackhaft zu machen.

Seit seinem Dienstantritt in München hat der 28-Jährige auch aufgrund zahlreicher Verletzungen gerade mal 17 von 39 möglichen Bundesligaspielen absolviert. Doch selbst, wenn er fit war, baute Trainer Pep Guardiola nicht automatisch auf ihn. Rein sportlich ist ein Abgang Benatias also denkbar.

Allerdings gibt es auch gewichtige Argumente, die gegen eine Rückkehr ins Stadio Olimpico sprechen. Nach seinem Abschied vor gut einem Jahr gab es einige verbale Giftpfeile, abgeschossen vom Präsidenten der "Giallorossi": Benatia sei ein Lügner und Gift fürs Team, ätzte James Pallotta. Fraglich, ob bei solch harschen Worten eine erneute Zusammenarbeit möglich ist - mal ganz abgesehen davon, dass sich der FC Bayern natürlich auch um adäquaten Ersatz bemühen müsste.

Neue Dienstfahrzeuge für FCB-Stars - 560 PS für Lewandowski

Auch interessant

Meistgelesen

Ticker: Bayern-U19 verliert dramatisches Elferschießen
Ticker: Bayern-U19 verliert dramatisches Elferschießen
Termine bekannt: So bereiten sich die Bayern auf die nächste Saison vor
Termine bekannt: So bereiten sich die Bayern auf die nächste Saison vor
Abschied von Lahm und Alonso: So läuft die Bayern-Meisterparty
Abschied von Lahm und Alonso: So läuft die Bayern-Meisterparty
Transferpläne: Zwei Profis können gehen - Ansage an Boateng
Transferpläne: Zwei Profis können gehen - Ansage an Boateng

Kommentare