Länderspielpause

Schwierige Zeit bei FC Bayern: Bekommt James noch die Kurve?

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Am Dienstag im Bayern-Training: James trotz kühler Temperaturen in kurzen Shorts.

James Rodriguez ist trotz Länderspielpause an der Säbener Straße. Der Kolumbianer ist mit seiner aktuellen Situation beim FC Bayern unzufrieden, heißt es. Vielleicht ändert sich das jetzt.  

München - Länderspielpause heißt für den FC Bayern München bekanntlich: Star-Schwund an der Säbener Straße. Die weiteste An- und Abreise hat dann normalerweise James Rodriguez. Doch Kolumbien hat alle Spiele mit der Nationalmannschaft für dieses Jahr bestritten. Darum kann James diese Woche in der Landeshauptstadt trainieren. Das ist auch bitter nötig, denn: Der Linksfuß ist nach wie vor unzufrieden, ließ in den vergangenen Wochen die Disziplin an der einen oder anderen Stelle vermissen. Die Quittung war sein Dauer-Bankplatz im Spitzenspiel gegen Dortmund. Wie aus Kolumbien zu hören ist, soll auch James’ mächtiger Berater Jorge Mendes Einfluss auf das nicht einwandfreie Verhalten seines Schützlings haben.

So reagiert FC Bayern Trainer Niko Kovac

Gut für James: Trainer Niko Kovac ist nicht nachtragend, will in den nächsten Wochen aber Einsatz von seinem Superstar sehen. Im Training war James’ Einsatz, sagen wir mal, passabel. Dick eingepackt wirkte er bei Pass- und Koordinationsübungen konzentriert, versprühte vor allem bei Offensiv-Aktionen eine enorme Spielfreude. Beim einen oder anderen Beinschuss, den er seinen Mitspielern verpasste, hatte er besonders Spaß.

Im Defensivverhalten war allerdings auch auf dem Trainingsplatz nach wie vor Luft nach oben. Auf Zweikämpfe im Rückwärtsgang verzichtete er, ließ bei einer Spielform zwei Nachwuchsspieler einmal ohne große Gegenwehr an sich vorbeilaufen. Dafür lieferte er sich einige Scharmützel mit Münchens zweitem Problemkind Franck Ribéry.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß dementierte am Sonntag in der Sky-Sendung Wontorra noch Meldungen, wonach James es in Sachen Disziplin schleifen lässt und deswegen in Dortmund auf der Bank schmorte: „Er ist nicht zu spät gekommen oder sonst was. Das ist alles nicht wahr. Das waren rein sportliche Gründe. James war nach dem Spiel gegen Athen angeschlagen. Wie auch immer der Trainer es macht, er wird kritisiert. Er hat so entschieden und das muss man so respektieren.“

Trotzdem: James ist mit seiner aktuellen Situation in München unzufrieden, das ist auch an der Säbener Straße hinlänglich bekannt. Einen Abschied nach Ende des Leihgeschäfts im Sommer schließen die Bosse – Stand jetzt – nach wie vor aus. Hier gilt nach wie vor: Die Zügel in Sachen James hält der FCB in der Hand. 

Lesen Sie auchIst dieses Foto eine ungewollte Privat-Enthüllung zu James Rodriguez?

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bok

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