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Bayern-Star liebäugelte mit Wechsel: Jetzt erklärt Pavard, wieso er in München blieb

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Von: Hannes Niemeyer

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Im Sommer gab es um Benjamin Pavard heiße Wechsel-Spekulationen. Der Franzose blieb beim FC Bayern – wegen Julian Nagelsmann.

München – Es fing alles so schön an in der neuen Saison für den FC Bayern. Mit Sadio Mané und Matthijs de Ligt wurden absolute Weltstars an die Säbener gelotst. Hasan Salihamidzic wurde bereits mit Lob für sein Transferfenster überschüttet. Ein Saisonstart nach Maß mit Supercup-Sieg und Statement-Erfolgen gegen Frankfurt und Bochum folgten. Seit Wochen ist die Stimmung beim FC Bayern aber trist. Spitze des Ganzen: Die 0:1-Pleite in Augsburg, die den Bayern auch den Wiesn-Besuch am Sonntag massiv verhagelte.

Und so wie es im Fußball nun mal ist: Die Spekulationen um Reaktionen des Vereins lassen nicht lange auf sich warten. Im Fokus dabei steht Trainer Julian Nagelsmann, der bereits mit seiner Pressekonferenz nach der Augsburg-Blamage für Stirnrunzeln sorgte. Nun wurde eine Rauswurf-Klausel in Nagelsmanns Vertrag bekannt. Auch ein Spieler sprach nun aktuell über Wechselgedanken. Die Bayern-Fans können sich aber beruhigen: Es ging dabei um das bereits abgelaufene Transferfenster im Sommer.

Wollte Pavard den FC Bayern verlassen? „Habe mir im Sommer viele Fragen gestellt“

Benjamin Pavard äußerte sich nun gegenüber Telefoot im Interview zu seinen Transfer-Überlegungen nach der letzten Saison. Der Abwehrspieler macht keinen Hehl daraus, dass er sich selbst eher in der Innenverteidigung sieht, als auf der Außenverteidiger-Position. Mit de Ligt, Hernandez und Upamecano ist die Konkurrenz aber groß im Zentrum. Und auf seiner Rechtsverteidiger-Position wurde schließlich Noussair Mazraoui ablösefrei verpflichtet.

Spielte mit dem Wechsel-Gedanken, blieb dann aber doch: Benjamin Pavard.
Spielte mit dem Wechsel-Gedanken, blieb dann aber doch: Benjamin Pavard. © Sven Hoppe / dpa

Er habe sich selbst „viele Fragen im Sommer gestellt“, gestand Pavard nun also im Telefoot-Interview ein. „Letzte Saison hatte ich eine schwierige Zeit auf persönlicher Ebende. Ich war nicht glücklich. Ich konnte nicht gut spielen, weil Dinge in meinem Leben nicht gut liefen“. Die Top-Klubs standen angeblich schlange. „Ich hatte Anrufe von verschiedenen Vereinen“, erklärt der Franzose. Angeblich soll Manchester United stark interessiert gewesen sein, auch Gerüchte um Wechsel zu PSG, Juventus oder Atletico Madrid gab es zwischenzeitlich. Pavard lehnte aber ab – wegen Julian Nagelsmann.

Pavard-Wechsel: Top-Klubs standen offenbar Schlange – wegen Nagelsmann blieb er beim FC Bayern

„Vielleicht gehe ich eines Tages zu einem dieser Vereine“, lässt Pavard die Spekulationen um seine Zukunft offen. Warum es in diesem Sommer nichts mit einem Wechsel wurde, erklärt er auch: Dank seines Coaches. „Ich habe mit Julian Nagelsmann gesprochen, ich habe eine gute Beziehung zu ihm. Er hat mir klar gemacht, dass ich in seinen Plänen eine große Rolle spiele“, erklärt Pavard.

Die Entscheidung zahlte sich zumindest zu Saisonbeginn für beide Seiten aus. Direkt im Supercup gegen RB Leipzig traf Pavard und auch im ersten Saisonspiel gegen Eintracht Frankfurt war er erfolgreich. Die Misere aus zuletzt vier sieglosen Spielen in der Bundesliga konnte aber auch er nicht verhindern. Ob Pavard deshalb schon an den verantwortlichen im Verein zweifelt? Unklar. Laut Berichten sind unter den Spielern aber bereits Vorbehalte an Trainer Nagelsmann aufgekommen. (han)

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