Angebliche Zusammenkunft in Wien

Spanier berichten von Treffen zwischen Real und Alaba

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David Alaba ist immer wieder mal Teil von Wechselspekulationen.

München - Ein spanisches Medium berichtet von einem Treffen zwischen Vertretern von Real Madrid und George Alaba, dem Vater und Berater von Bayern-Star David Alaba. Was steckt hinter dieser Geschichte?

Wäre David Alaba eine Aktie, müsste man ihn als "Blue Chip" bezeichnen. So werden an der Börse besonders umsatzstarke Aktien von Aktiengesellschaften mit hohem Börsenwert genannt. Und vermutlich ist Alaba in Bayerns Kader derzeit der begehrteste Spieler in ganz Europa.

Real-Vertreter sollen sich mit David Alabas Vater getroffen haben

Alaba ist mit 22 Jahren noch jung, verfügt aber bereits über die Erfahrung von mehr als 120 Bundesliga-, 42 Europapokal- und 20 Länderspielen, wurde schon drei Mal Meister und Pokalsieger und war auch Teil des Teams, das 2013 die Champions League gewann. Er ist absoluter Stammspieler bei einem der besten Klubs der Welt, schießt Freistöße wie ein junger Gott und hat darüberhinaus noch ein äußerst positives Image in der Öffentlichkeit.

Klar, dass da auch mal die ein oder andere wilde Spekulation aus dem Boden sprießt. Als solche muss wohl die Meldung betrachtet werden, die die spanische Zeitung "Marca" verbreitet: Demnach soll sich vor einigen Tagen eine Delegation des aktuellen Champions-League-Siegers Real Madrid mit George Alaba in Wien getroffen. Der ist nicht nur ein passionierter Musiker und Entertainer, sondern auch Vater und Berater von David Alaba. Sind die "Königlichen" also wirklich scharf auf Bayerns hoffnungsvollste Aktie?

Gegenüber dem "kicker" dementierte George Alaba allerdings: "Das stimmt nicht. Das Treffen hat es nicht gegeben. Es gibt dafür auch keinen Grund. David ist sehr happy in München."

Bereits Ende Oktober des vergangenen Jahres war das irre Gerücht aufgetaucht, wonach die Madrilenen bis zu 40 Millionen Euro für Alabas Dienste geboten hätten. Vor einer Woche legte die spanische "AS" nach und berichtete, Real habe erneut an der Säbener Straße vorgefühlt, ob eine Verpflichtung des Österreichers möglich sei.

Alles nur heiße Luft?

Im nun aktuell erschienen Bericht bei der "Marca" wird zwar das angebliche Treffen zwischen Real-Vertretern und Alabas Vater erwähnt, ansonsten bietet der Artikel aber wenig Fleisch. Der Tenor des Textes widerspricht sogar einem möglichen Transfer.

Alaba sei total zufrieden bei den Bayern, habe unter Guardiola einen Stammplatz, der Spanier halte große Stücke auf den flexibel einsetzbaren Spieler mit dem starken linken Fuß. Zudem habe der Österreicher noch einen bis 2018 laufenden Vertrag beim deutschen Rekordmeister. Daher würden sich die Bemühungen, Alaba in die spanische Hauptstadt zu lotsen, eher schwierig gestalten, auch wenn sich aufgrund des Treffens die Vorzeichen nun geändert haben könnten, spekuliert "Marca".

Alaba selbst, der derzeit bei der österreichischen Nationalmannschaft weilt, kommentierte die angeblichen Real-Gerüchte folgendermaßen: "Darüber denke ich nicht nach, ich fühle mich bei den Bayern sehr wohl."

Insgesamt also viel heiße Luft, oder um es mit Shakespeare zu sagen: "Viel Lärm um nichts"...

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